Stell Dir vor, Du wirfst unübersichtliche Excel-Tabellen und die Zettelwirtschaft über Bord und ersetzt sie durch ein System, das für Dich mitdenkt. Genau das ist die Aufgabe einer Einsatzplanungssoftware – sie ist Dein digitaler Assistent, der die Personalplanung von Grund auf vereinfacht und beschleunigt.
Was eine Einsatzplanungssoftware wirklich leistet
Verabschiede Dich von dem stundenlangen Puzzle, bei dem Du versuchst, Wünsche, Qualifikationen und gesetzliche Pausenzeiten Deiner Mitarbeitenden manuell unter einen Hut zu bekommen. Mit einer guten Software erstellst Du faire und gesetzeskonforme Dienstpläne in Minuten statt in Stunden.

Ein praktisches Beispiel aus dem Alltag
Denk mal an den Leiter eines Pflegedienstes. Früher kostete ihn die Dienstplanung für den nächsten Monat einen ganzen Arbeitstag. Er musste Verfügbarkeiten per E-Mail einsammeln, Qualifikationen für spezielle Pflegefälle prüfen und sicherstellen, dass niemand die maximal erlaubte Arbeitszeit überschreitet. Fehler waren an der Tagesordnung und führten oft zu Frust im Team.
Heute nutzt er eine Einsatzplanungssoftware. Das System kennt die Fähigkeiten jedes Mitarbeitenden, deren eingetragene Urlaubswünsche und die gesetzlichen Vorschriften. Mit wenigen Klicks erhält er einen fertigen Planvorschlag, der all diese Faktoren beachtet.
Eine gute Software löst ein Problem: Sie bringt die richtige Person mit den passenden Fähigkeiten zur richtigen Zeit an den richtigen Ort – und das vollautomatisch.
Mehr als nur ein digitaler Kalender
Eine solche Software ist weit mehr als nur ein schönerer Dienstplan. Sie wird zur zentralen Schaltstelle für Deine Personalorganisation. Die Vorteile gehen weit über die reine Zeitersparnis hinaus:
- Fehlerreduktion: Automatische Prüfungen verhindern Verstösse gegen Arbeitsgesetze oder interne Regeln.
- Transparenz für alle: Mitarbeitende sehen ihre Pläne jederzeit auf dem Smartphone und können Wünsche direkt eintragen.
- Bessere Kommunikation: Abwesenheiten, Schichtwechsel oder kurzfristige Änderungen werden sofort an alle Beteiligten gemeldet.
- Gerechte Planung: Das System kann Schichten fair verteilen und beachtet dabei die Wünsche des Teams.
Gerade in der Schweiz, wo Genauigkeit in vielen Branchen wie dem Gesundheitswesen, bei Sicherheitsdiensten oder in der Gastronomie erwartet wird, ist eine durchdachte Planung wichtig. Eine minutengenaue Zuteilung von Personal kann die Planungszeit in einem durchschnittlichen Betrieb um bis zu 50 % verkürzen, weil manuelle Abstimmungen und Korrekturschleifen wegfallen. Mehr Details zur Personaleinsatzplanung in der Schweiz findest Du auf der Webseite von RTM. So schaffst Du nicht nur freie Kapazitäten in der Verwaltung, sondern steigerst auch die Zufriedenheit und Verlässlichkeit Deines gesamten Teams.
Die Kernfunktionen moderner Planungstools
Wenn Du Dir eine Einsatzplanungssoftware ansiehst, ist es wie beim Blick in einen gut sortierten Werkzeugkasten. Es gibt viele Spezialwerkzeuge, aber ein paar davon sind für praktisch jeden Job nötig. Genau so ist es auch bei modernen Planungstools: Bestimmte Kernfunktionen bilden das Fundament, das Deine Personalplanung einfacher, schneller und vor allem transparenter macht.

Stellen wir uns das Ganze mal vor. Du leitest eine Eventagentur und steckst mitten in der Planung für ein grosses Musikfestival. Techniker, Sicherheitspersonal, Servicekräfte – alle müssen perfekt koordiniert werden. Schauen wir uns an, wie die wichtigsten Funktionen der Software hier nahtlos ineinandergreifen, um diesen komplexen Job zu meistern.
Automatische Schichtplanung und Qualifikationsmanagement
Das Herzstück jeder guten Einsatzplanungssoftware ist die intelligente Schichtplanung. Statt mühsam Namen in Excel-Listen zu tippen, legst Du einfach die Anforderungen für jede einzelne Schicht fest. Für die Hauptbühne des Festivals brauchst Du zum Beispiel einen Tontechniker mit mindestens fünf Jahren Erfahrung und einer ganz bestimmten Zertifizierung für das Mischpult.
Diese Kriterien gibst Du direkt ins System ein. Die Software gleicht sie dann blitzschnell mit den hinterlegten Qualifikationen in den Mitarbeiterprofilen ab. Mit einem Klick erhältst Du einen fertigen Dienstplanvorschlag, der sicherstellt, dass nur das passende Personal für die wichtigen Aufgaben eingeteilt wird. Das manuelle Suchen und Vergleichen von Fähigkeiten gehört damit der Vergangenheit an.
Es geht nicht mehr nur darum, eine Schicht irgendwie zu besetzen, sondern sie mit der bestmöglichen Person zu besetzen. Die Software übernimmt diese Zuordnung, indem sie Fähigkeiten, Verfügbarkeiten und interne Regeln gleichzeitig beachtet.
Mobile App für Mitarbeitende
Die Kommunikation mit Deinem Team ist der Schlüssel zum Erfolg. Moderne Planungstools bringen deshalb immer eine mobile App mit, über die Deine Mitarbeitenden direkt ins Geschehen eingebunden werden. Dein Festival-Team kann so ganz einfach seine Verfügbarkeit für das Veranstaltungswochenende melden, Urlaubsanträge stellen oder sich auf noch offene Schichten bewerben.
Fällt ein Techniker kurzfristig aus? Kein Problem. Du veröffentlichst die freie Schicht sofort über die App an alle qualifizierten Kollegen. Wer zuerst zusagt, bekommt den Einsatz – ganz ohne nervige Anrufketten oder unübersichtliche Chat-Gruppen. Das beschleunigt Deine Reaktionszeit auf unvorhergesehene Änderungen enorm.
Integrierte Zeiterfassung und Berichte
Eine genaue Abrechnung ist das A und O, das wissen wir alle. Die integrierte Zeiterfassung sorgt dafür, dass Arbeitsstunden lückenlos und korrekt erfasst werden. Deine Mitarbeitenden stempeln sich zu Beginn und am Ende ihrer Schicht direkt über die App ein und aus – auf Wunsch sogar GPS-gestützt direkt auf dem Festivalgelände.
Diese Daten fliessen automatisch in die Software und stehen sofort für die Lohnabrechnung bereit. Du musst keine Stundenzettel mehr manuell abtippen, was nicht nur Fehler vermeidet, sondern Dir auch unglaublich viel Zeit spart. Gleichzeitig sind die gesammelten Daten eine Goldgrube für Auswertungen. Mit den Berichtsfunktionen erkennst Du auf einen Blick, wie viele Überstunden angefallen sind oder welche Schichten besonders schwer zu besetzen waren. Diese Erkenntnisse sind pures Gold für die Planung zukünftiger Events.
Ressourcenmanagement und Schnittstellen
Oft geht es nicht nur um Menschen, sondern auch um Ausrüstung. Für Dein Festival benötigst Du Spezialkameras, Hebebühnen oder Fahrzeuge. Eine gute Einsatzplanungssoftware erlaubt es Dir, neben den Mitarbeitenden auch diese materiellen Ressourcen zu verwalten. So kannst Du eine Hebebühne einer bestimmten Schicht zuweisen und siehst sofort, wann sie verfügbar ist.
Noch stärker wird die Planung, wenn die Software mit Deinen anderen Systemen spricht. Über Schnittstellen lässt sich das Tool zum Beispiel direkt an Deine Lohnbuchhaltungssoftware anbinden. Dadurch wird der gesamte Prozess von der Planung bis zur Abrechnung absolut nahtlos. Wenn Du mehr darüber wissen willst, schau Dir an, wie entscheidend Integrationen und Schnittstellen für einen reibungslosen Ablauf sind.
Vergleich der Planungsarten Manuell vs. Software
Diese Tabelle zeigt Dir die direkten Unterschiede zwischen der traditionellen Planung und dem Einsatz einer spezialisierten Software.
| Aspekt | Manuelle Planung (z.B. mit Excel) | Planung mit Einsatzplanungssoftware |
|---|---|---|
| Zeitaufwand | Mehrere Stunden oder sogar Tage | Minuten bis wenige Stunden |
| Qualifikationsprüfung | Manuelles Nachschlagen in Listen | Automatisch durch hinterlegte Profile |
| Kommunikation | Unzählige E-Mails, Anrufe und Chats | Zentrale Kommunikation über die App |
| Flexibilität | Langsame Reaktion auf Ausfälle | Schnelle Neubesetzung offener Schichten |
| Abrechnung | Fehleranfällige manuelle Übertragung | Direkte Datenübernahme zur Lohnbuchhaltung |
Wie Du siehst, ist der Sprung von manuellen Listen zu einer Softwarelösung nicht nur ein kleiner Schritt, sondern ein Quantensprung in Sachen Genauigkeit und Zeitaufwand.
In welchen Branchen sich Einsatzplanung wirklich auszahlt
Eine Einsatzplanungssoftware ist kein Standardwerkzeug, das für jeden passt. Ihr wahrer Wert zeigt sich erst dann, wenn sie die spezifischen Probleme einer Branche löst. Die Art, wie ein Spital profitiert, unterscheidet sich stark von den Vorteilen für einen Handwerksbetrieb oder ein Restaurant. Schauen wir uns drei ganz konkrete Szenarien an, um zu verstehen, welches Potenzial in diesem digitalen Helfer steckt.
Jedes dieser Beispiele zeigt: Es geht nicht nur darum, Zeit zu sparen. Es geht darum, Kernprozesse zu verbessern, Kosten zu senken und die Zufriedenheit im Team nachhaltig zu steigern.
Das Gesundheitswesen und die Komplexität der Schichtarbeit
Stell Dir eine grosse Spitalklinik vor. Hier ist die Dienstplanung weit mehr als nur das Eintragen von Arbeitszeiten. Komplexe Tarifverträge, gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten und unzählige unterschiedliche Qualifikationen müssen unter einen Hut gebracht werden. Eine Pflegefachperson auf der Intensivstation hat eben ganz andere Kompetenzen als eine Kollegin auf der Geburtenstation.
Früher sass die Stationsleitung stundenlang über Excel-Tabellen und versuchte, dieses Puzzle von Hand zu lösen. Fehler waren an der Tagesordnung. Mal wurde ein Mitarbeiter für eine Schicht eingeteilt, ohne die vorgeschriebene 11-Stunden-Ruhezeit einzuhalten, mal fehlte jemand mit der nötigen Zusatzausbildung für ein spezielles medizinisches Gerät.
Mit einer modernen Einsatzplanungssoftware sieht die Welt anders aus. Das System kennt jede Regel und jede Qualifikation. Versucht die Stationsleitung, einen Plan zu erstellen, der gegen eine Vorschrift verstösst, poppt sofort eine Warnung auf. Die Software schlägt sogar vor, welche Mitarbeitenden für eine offene Schicht am besten geeignet sind – basierend auf ihren Fähigkeiten, Wünschen und der bisherigen Arbeitsbelastung.
Im Gesundheitswesen geht es nicht nur um Zeit. Es geht um Patientensicherheit und die Einhaltung strenger gesetzlicher Vorgaben. Eine gute Software wird hier zum unentbehrlichen Kontrollinstrument.
Das Ergebnis? Ein Dienstplan, der immer gesetzeskonform und fair ist. Das reduziert nicht nur den administrativen Stress für die Führungskräfte, sondern führt auch zu einer spürbar höheren Zufriedenheit im Pflegeteam, weil Wünsche und Belastungsgrenzen endlich ernst genommen werden.
Das Handwerk und die Verbesserung der Ausseneinsätze
Nehmen wir als Nächstes einen mittelständischen Elektrobetrieb mit 25 Monteuren, die ständig unterwegs sind. Früher mussten die Disponenten jeden Morgen eine Flut von Aufträgen manuell auf die Techniker verteilen. Ein echtes Jonglieren mit vielen Faktoren: Wo wohnt der Monteur? Welcher Kunde hat Vorrang? Wer hat das Spezialwerkzeug für den Auftrag im Wagen?
Die Planung war oft ein Ratespiel. Ein Monteur wurde quer durch die Stadt geschickt, nur um festzustellen, dass ein Kollege nur wenige Strassen vom neuen Einsatzort entfernt war. Das hat nicht nur wertvolle Arbeitszeit gekostet, sondern auch Unmengen an Treibstoff.
Heute nutzt der Betrieb eine Einsatzplanungssoftware mit integrierter Routenplanung. Der Disponent sieht auf einer digitalen Karte in Echtzeit, wo sich alle Monteure befinden und welche Aufträge anstehen. Das System bündelt Aufträge, die geografisch nahe beieinander liegen, und weist sie automatisch dem nächstgelegenen verfügbaren Techniker mit der passenden Qualifikation zu.
Zusätzlich können die Monteure über eine mobile App den Auftragsstatus aktualisieren, Fotos von der Baustelle hochladen und ihre Arbeitszeiten direkt vor Ort erfassen. Diese lückenlose Dokumentation macht die spätere Rechnungsstellung zum Kinderspiel. Das Ergebnis für den Elektrobetrieb: Die Fahrzeiten wurden um durchschnittlich 20 % reduziert und gleichzeitig die Anzahl der pro Tag erledigten Aufträge erhöht.
Die Gastronomie und der flexible Umgang mit Spitzenzeiten
Werfen wir zum Schluss einen Blick in ein beliebtes Restaurant in einer Tourismusregion. Die grösste Herausforderung hier: die extremen saisonalen Schwankungen. An einem sonnigen Wochenende im Sommer braucht der Inhaber doppelt so viel Servicepersonal wie an einem verregneten Dienstag im November.
Früher war die Personalplanung ein ständiger Kampf. Oft wurde zu viel Personal eingeplant, was die Lohnkosten in die Höhe trieb. An anderen Tagen war das Restaurant unterbesetzt – die Folge waren lange Wartezeiten, unzufriedene Gäste und völlig überlastete Mitarbeitende.
Mit einer modernen Planungssoftware kann der Inhaber jetzt viel flexibler reagieren. Das System ist mit dem Reservierungstool verknüpft und wertet historische Daten aus. Basierend auf der erwarteten Gästezahl und sogar dem Wetterbericht erstellt es genaue Prognosen zum Personalbedarf.
Der Inhaber legt verschiedene Schichtvorlagen für ruhige und für hektische Tage an. Die Mitarbeitenden, oft Studierende mit flexiblen Zeitplänen, tragen ihre Verfügbarkeiten einfach in der App ein. Die Software füllt die offenen Schichten dann automatisch und beachtet dabei die Wünsche sowie die vereinbarten Wochenstunden jedes Einzelnen. Das Resultat ist eine bedarfsgerechte Personaldecke, die die Lohnkosten senkt und eine konstant hohe Servicequalität sicherstellt.
Das passende Werkzeug für Dein Unternehmen finden
Der Markt für Einsatzplanungssoftware ist riesig, und auf den ersten Blick wirkt er ziemlich unübersichtlich. Wie also triffst Du die richtige Entscheidung für Dein Unternehmen? Der Weg liegt darin, systematisch vorzugehen. Du musst Deine eigenen Bedürfnisse ganz genau kennen, bevor Du Dich von bunten Funktionslisten blenden lässt. Es geht darum, das eine Werkzeug zu finden, das Deine spezifischen Probleme wirklich löst.
Der erste und wichtigste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme. Nimm Dir kurz Zeit und beantworte ein paar grundlegende Fragen. Dieser Prozess hilft Dir, eine glasklare Anforderungsliste zu erstellen, die später Dein Kompass bei der Anbieterauswahl sein wird.
Kenne Deine eigenen Bedürfnisse
Bevor Du auch nur eine einzige Webseite eines Anbieters besuchst, musst Du Deine Hausaufgaben machen. Eine saubere Auswertung Deiner aktuellen Situation ist das Fundament für eine gute Entscheidung.
Stell Dir folgende Fragen:
- Welches Hauptproblem soll die Software lösen? Willst Du in erster Linie Zeit bei der Schichterstellung sparen? Oder geht es Dir darum, Gesetze sicher einzuhalten oder die Kommunikation im Team zu verbessern? Ein Handwerksbetrieb hat hier ganz andere Prioritäten als eine 24/7-Notfallklinik.
- Wie viele Mitarbeitende planst Du? Die Grösse Deines Teams hat direkten Einfluss darauf, welche Art von Software überhaupt sinnvoll ist. Lösungen für 15 Personen sind oft einfacher und günstiger als wuchtige Systeme, die für über 100 Mitarbeitende ausgelegt sind.
- Welche besonderen Regeln gibt es bei Euch? Denk an komplexe Tarifverträge, branchenspezifische Qualifikationen oder spezielle Zuschlagsregelungen. Notiere alles, was Deine Planung heute kompliziert und mühsam macht.
Mit den Antworten auf diese Fragen hast Du eine solide Basis. Jetzt kannst Du anfangen, den Markt gezielt zu sondieren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein detaillierter Personaleinsatzplanung Software Vergleich speziell für Schweizer KMU kann Dir dabei helfen, schnell einen Überblick über relevante Anbieter zu gewinnen.
Diese visuelle Entscheidungshilfe zeigt, wie unterschiedlich einzelne Branchen von einer Einsatzplanungssoftware profitieren können.

Die Grafik macht eines klar: Jede Branche hat ihre eigenen, ganz spezifischen Kernanforderungen, die eine passende Softwarelösung einfach abdecken muss.
Worauf Du bei Anbietern achten solltest
Sobald Du eine Vorauswahl an potenziellen Softwarelösungen getroffen hast, geht es an den direkten Vergleich. Hier sind die wichtigen Kriterien, die Du prüfen solltest, um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Eine gute Software passt sich Deinen Prozessen an – nicht umgekehrt. Wenn Du Deine bewährten Abläufe komplett über den Haufen werfen musst, ist es wahrscheinlich nicht das richtige Werkzeug für Dich.
Achte besonders auf diese Punkte:
- Benutzerfreundlichkeit: Die beste Software nützt rein gar nichts, wenn sie niemand bedienen kann oder will. Teste die Oberfläche. Wirkt sie intuitiv? Findest Du Dich schnell zurecht? Eine kostenlose Testphase ist hier Gold wert – nutze sie!
- Anpassbarkeit: Kann die Software Deine spezifischen Regeln und Arbeitsabläufe wirklich abbilden? Ein gutes System ist flexibel und lässt sich auf Deine Bedürfnisse zuschneiden.
- Schnittstellen: Ganz wichtig: Prüfe, ob sich die Software mit Deinen bestehenden Systemen verbinden lässt, etwa mit der Lohnbuchhaltung oder einem Zeiterfassungsterminal. Das erspart Dir später enorm viel manuelle Arbeit und Kopfzerbrechen.
- Kundensupport: Was passiert, wenn Du mal ein Problem hast und nicht weiterkommst? Gibt es einen deutschsprachigen Support, der schnell und unkompliziert erreichbar ist? Lies unbedingt Bewertungen anderer Kunden, um ein Gefühl für die Servicequalität zu bekommen.
- Mobile Verfügbarkeit: In vielen Branchen ist der mobile Zugriff heute absolut unerlässlich. Besonders bei Notfalldiensten in der Schweiz gewinnt die mobile Einsatzplanung massiv an Bedeutung. Hier konnte die Einsatzkoordination durch mobile Plattformen um bis zu 25 % verbessert werden, weil veraltete Kommunikationswege endlich durch digitale Echtzeitdaten ersetzt werden.
Gesetzliche Vorgaben und Datenschutz meistern
Bei der Personalplanung jonglierst Du nicht nur mit Schichten und Qualifikationen. Du hantierst auch mit sensiblen Mitarbeiterdaten und musst Dich in einem engen rechtlichen Korsett bewegen. Eine moderne Einsatzplanungssoftware ist deshalb weit mehr als ein reines Organisationstool – sie wird zu Deinem digitalen Schutzschild, das Dir hilft, jederzeit gesetzeskonform zu arbeiten.

Arbeitsgesetze automatisch einhalten
Das Schweizer Arbeitsgesetz (ArG) gibt klare Regeln vor: Höchstarbeitszeiten, Pausen, tägliche Ruhephasen. Das alles manuell im Blick zu behalten, ist nicht nur mühsam, sondern auch extrem fehleranfällig. Ein kleiner Lapsus kann schnell teure rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Genau hier nimmt Dir eine gute Software die Last von den Schultern. Sie hat die gesetzlichen Leitplanken fest im System verankert. Planst Du zum Beispiel einen Mitarbeiter für eine Frühschicht ein, obwohl die gesetzliche Ruhezeit von 11 Stunden seit seiner letzten Spätschicht noch nicht vorbei ist, schlägt das System Alarm. Entweder wird die Eingabe blockiert oder eine unübersehbare Warnung poppt auf.
Deine Planung wird so proaktiv abgesichert. Anstatt Fehler im Nachhinein zu korrigieren, verhindert die Software, dass sie überhaupt erst entstehen.
Ein praktisches Beispiel hierfür ist AbaPlan von Abacus. Diese Lösung hat die relevanten Gesetze, wie das Arbeitsgesetz (ArG) und das Obligationenrecht (OR), direkt integriert. Die St.Galler Kantonalbank berichtet, dass sie mit diesem Ansatz Verstösse gegen Arbeitszeitvorschriften schon in der Planungsphase unterbindet.
Datenschutz als oberste Priorität
Personaldaten gehören zu den sensibelsten Informationen überhaupt. Entsprechend hoch sind die Hürden des Datenschutzes, geregelt durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Das ist kein Nebenschauplatz, sondern ein zentraler Punkt.
Deine Software muss hier einige wichtige Kriterien erfüllen:
- Datenstandort: Achte penibel darauf, wo die Daten liegen. Ein Anbieter, der ausschliesslich auf Servern in der Schweiz oder der EU speichert, gibt Dir die Sicherheit, dass die strengen hiesigen Datenschutzstandards auch wirklich eingehalten werden.
- Zugriffsrechte: Nicht jeder Mitarbeiter darf alles sehen. Ein fein justierbares Rollen- und Rechtesystem ist absolute Pflicht. Du musst glasklar festlegen können, wer Pläne nur einsehen, wer sie bearbeiten und wer auf sensible Lohndaten zugreifen darf.
- Datenminimierung: Die Software sollte nur die Daten abfragen und speichern, die für die Planung wirklich notwendig sind. Unnötige Datensammelei ist tabu.
Der korrekte Umgang mit diesen Daten ist nicht verhandelbar. Beim Einsatz einer Einsatzplanungssoftware ist es unentbehrlich, gesetzliche Vorgaben zu meistern. Ein praktisches Beispiel für die Umsetzung solcher Richtlinien findest Du in dieser Datenschutzerklärung.
Wenn Du noch tiefer in das Thema eintauchen willst, haben wir den passenden Artikel für Dich. Erfahre, wie Du den Datenschutz im Personalwesen sicherstellen kannst. So bist Du nicht nur organisatorisch top aufgestellt, sondern auch rechtlich immer auf der sicheren Seite – und schaffst echtes Vertrauen bei Deinem Team.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Du hast noch Fragen? Perfekt. Hier findest Du klare und praxisnahe Antworten auf die häufigsten Punkte rund um Einsatzplanungssoftware – von der Einführung bis zum täglichen Nutzen.
Wie lange dauert es, die Software einzuführen?
Das hängt ganz von der Grösse Deines Betriebs und der Komplexität Deiner Abläufe ab. Für kleinere Unternehmen mit überschaubaren Schichtmodellen ist die Software oft schon innerhalb weniger Tage startklar.
Bei grösseren Unternehmen mit vielen Mitarbeitenden, komplexen Tarifregeln oder der Anbindung an die Lohnbuchhaltung kann der Prozess natürlich auch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Ein guter Anbieter lässt Dich hier nicht allein, sondern unterstützt Dich intensiv mit Schulungen und hilft Dir dabei, alle Daten und Regeln sauber ins System zu bringen.
Können Mitarbeitende ihre Wünsche selbst eintragen?
Ja, unbedingt! Das ist eine der wichtigsten Funktionen moderner Tools und ein riesiger Fortschritt gegenüber alten Excel-Listen. Mitarbeitende bekommen in der Regel einen eigenen Zugang über eine App oder ein Web-Portal.
Dort können sie ganz einfach ihre Verfügbarkeiten eintragen, Dienstwünsche äussern, Urlaub beantragen oder sich sogar aktiv auf offene Schichten bewerben. Das nimmt den Planern nicht nur enorm viel administrative Arbeit ab, sondern steigert auch die Zufriedenheit und Eigenverantwortung im Team.
Wenn Mitarbeitende direkt in die Planung einbezogen werden, schafft das Transparenz und Fairness. Das Team fühlt sich gehört, was die Motivation spürbar verbessert.
Was kostet eine Einsatzplanungssoftware?
Die Kosten sind je nach Anbieter, Funktionsumfang und Anzahl der Mitarbeitenden sehr unterschiedlich. Die meisten Anbieter arbeiten mit einem monatlichen Abo-Modell, das pro Nutzer abgerechnet wird.
Die Spanne reicht von wenigen Franken pro Kopf für einfache Lösungen bis hin zu höheren Beträgen für umfangreiche Systeme mit Spezialfunktionen. Es lohnt sich immer, mehrere Angebote zu vergleichen und genau hinzuschauen, was im Preis alles drin ist. Viele Anbieter haben auch kostenlose Testphasen im Angebot – eine super Gelegenheit, um alles unverbindlich auszuprobieren.
Lohnt sich die Software auch für kleine Unternehmen?
Auf jeden Fall. Auch für kleine Teams kann sich eine Einsatzplanungssoftware extrem schnell bezahlt machen. Der grösste Gewinn liegt in der enormen Zeitersparnis und der Vermeidung von Fehlern.
Selbst in einem kleinen Team musst Du gesetzliche Vorgaben einhalten und Abwesenheiten lückenlos verwalten. Eine Software nimmt Dir diese wiederkehrenden Aufgaben ab, sorgt für eine klare Übersicht und gibt Dir wertvolle Zeit zurück, die Du in Dein Kerngeschäft investieren kannst. Viele Anbieter haben dafür spezielle Pakete für kleine Unternehmen, die preislich sehr attraktiv sind.
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