Dezember 23

Verfügbarkeit Eventpersonal prüfen: So vermeidest du Engpässe und planst dein Team schnell

Eine schlechte Personalplanung ist der Albtraum jedes Eventmanagers. Wenn du die Verfügbarkeit von Eventpersonal nicht systematisch und frühzeitig prüfst, gehst du ein enormes Risiko ein: kurzfristige Ausfälle, explodierende Kosten und eine Qualität, die leidet. Eine strukturierte Abfrage ist deshalb keine lästige Pflicht, sondern das Fundament für einen reibungslosen Ablauf und den Erfolg deiner Veranstaltung.

Warum die Verfügbarkeitsprüfung über deinen Eventerfolg entscheidet

Stell dir vor, du organisierst ein dreitägiges Musikfestival. Die Bands sind gebucht, die Location steht, doch eine Woche vor dem Start merkst du, dass dir für die Stosszeiten am Samstagabend 15 Leute an der Bar fehlen. Was jetzt? Hektisch versuchst du, Ersatz zu finden, musst überteuerte Tagessätze zahlen und dich am Ende mit weniger erfahrenem Personal zufriedengeben.

Mann prüft die Verfügbarkeit von Eventpersonal auf einem großen Wandkalender mit Avataren.

Solche Szenarien sind leider keine Seltenheit und führen direkt zu Stress und finanziellen Verlusten. Genau hier setzt eine proaktive Verfügbarkeitsprüfung an – sie hilft dir, solche Situationen von vornherein zu vermeiden.

Die häufigsten Fallstricke, wenn ein System fehlt

Ohne einen klaren Prozess lauern überall Probleme. Die Koordination von Teilzeitkräften wird schnell unübersichtlich, besonders in der Hochsaison, wenn die besten Leute längst ausgebucht sind. Auch Freelancer bergen Risiken, da sie oft mehrere Optionen parallel verfolgen und erst spät verbindlich zusagen.

Typische Pannen, die daraus entstehen:

  • Doppelbuchungen: Ein Mitarbeiter wird versehentlich für zwei sich überschneidende Schichten eingeplant.
  • Unbesetzte Schichten: Kritische Positionen bleiben offen, weil niemand fest zugesagt hat oder Absagen untergehen.
  • Qualifikationslücken: Du hast zwar genug Hände, aber es fehlen Leute mit den entscheidenden Fähigkeiten, wie etwa Ersthelfer, Techniker oder Kassenpersonal.

Eine ungenaue Verfügbarkeitsprüfung ist, als würdest du ein Schiff ohne Kompass steuern. Du steuerst direkt auf operative Schwierigkeiten zu, die dein Budget und den Ruf deines Events belasten.

Die Realität auf dem Schweizer Eventmarkt

Der Schweizer Veranstaltungsmarkt ist dynamisch, aber der Pool an erfahrenen Fachkräften ist begrenzt. In der professionellen Konzert-, Show- und Festivalbranche gab es 2022 rund 1'200 Vollzeitbeschäftigte. Diese Zahl ist seit Jahren relativ stabil. Das heisst: In Spitzenzeiten wie dem Festivalsommer entsteht ein riesiger Bedarf an zusätzlichem, flexiblem Personal, das einfach nicht unbegrenzt verfügbar ist. Mehr Einblicke zur Beschäftigung im Schweizer Veranstaltungsmarkt findest du hier.

Ein professionelles Event Staffing ist deshalb der Schlüssel, um auf diese Nachfragespitzen clever reagieren zu können. Wenn du die Verfügbarkeit deines Personals frühzeitig und präzise kennst, verschaffst du dir einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Du kannst zuverlässig planen, dein Budget einhalten und deinen Kunden das perfekte Eventerlebnis garantieren, das sie erwarten.

Schluss mit dem Zettelchaos: Wenn die manuelle Verfügbarkeitsabfrage an ihre Grenzen stösst

Fast jede Agentur fängt klein an. Eine Excel-Liste dient als Personal-Datenbank, Verfügbarkeiten werden schnell per E-Mail oder in einer WhatsApp-Gruppe abgefragt und die Antworten händisch eingetragen. Das mag für ein kleines Team und eine Handvoll Anfragen noch irgendwie klappen.

Doch sobald dein Personalpool wächst und du mehrere Events gleichzeitig jonglierst, bricht dieses System unweigerlich zusammen. Die manuelle Datenpflege wird zur tickenden Zeitbombe und zur Hauptfehlerquelle. Informationen sind veraltet, weil Mitarbeitende vergessen, dir ihre geänderte Verfügbarkeit mitzuteilen. Der Aufwand für ständiges Nachfassen per Anruf oder Nachricht explodiert förmlich.

Ein typisches Szenario, das du sicher kennst

Stell dir eine Promotion-Agentur vor. Nächste Woche stehen fünf verschiedene Aktionen in unterschiedlichen Städten an. Dein Team schickt eine Rundmail an 150 potenzielle Promoter und bittet um Rückmeldung, wer für welche Schichten verfügbar ist.

Und was dann passiert, ist meistens das hier:

  • Dein Posteingang explodiert mit über 100 Antworten. Einige antworten sofort, andere melden sich erst Tage später.
  • Die Rückmeldungen sind ein wildes Durcheinander: "Montag ja, aber nur bis 14 Uhr", "Bin die ganze Woche ausser Mittwoch verfügbar", "Kann ich auch nur den Samstag machen?".
  • Du fängst an, diese Puzzleteile mühsam in deine Excel-Tabelle zu übertragen. Dabei übersiehst du natürlich eine kleine Einschränkung und planst jemanden prompt falsch ein.
  • Für den begehrten Samstags-Job sagen gleich zwei Top-Leute zu. Wen nimmst du? Und wie sagst du dem anderen ab, ohne ihn für zukünftige Jobs zu vergraulen?
  • Während du noch mitten in der Planung steckst, sagt die erste Person wieder ab. Die ganze Suche beginnt von vorne und du musst deine Planung wieder über den Haufen werfen.

In diesem Chaos gehen schnell unzählige Stunden für reine Verwaltungsarbeit drauf. Doppelbuchungen, unbesetzte Schichten und Frust auf allen Seiten sind die Folge. Du verlierst nicht nur den Überblick, sondern auch wertvolle Zeit, die du viel besser in die Qualität deiner Events investieren könntest.

Ein manueller Prozess zur Verfügbarkeitsprüfung fühlt sich oft an wie der Versuch, ein Puzzle mit ständig wechselnden Teilen zusammenzusetzen. Es ist zeitaufwendig, frustrierend und das Ergebnis ist selten perfekt.

Die Schwachstellen deines manuellen Prozesses aufdecken

Bist du dir unsicher, ob dein aktueller Prozess noch ausreicht? Sei ehrlich zu dir selbst und beantworte die folgenden Fragen. Wenn du mehr als zwei davon mit "Ja" beantwortest, ist es höchste Zeit, umzudenken.

  1. Zeitfresser: Verbringst du mehr als eine Stunde pro Woche damit, Verfügbarkeiten per Hand abzugleichen?
  2. Fehlerquote: Gab es in den letzten drei Monaten Doppelbuchungen oder Schichten, die unbesetzt blieben?
  3. Mangelnde Übersicht: Kannst du auf einen Blick sehen, wer für einen bestimmten Tag verfügbar ist, ohne mehrere E-Mails oder Dokumente zu durchforsten?
  4. Kommunikations-Chaos: Musst du regelmässig bei Mitarbeitenden nachhaken, weil sie auf deine Anfragen einfach nicht reagieren?
  5. Veraltete Daten: Bist du dir wirklich sicher, dass die Kontaktdaten und Verfügbarkeiten in deiner Liste immer auf dem neuesten Stand sind?

Diese manuelle Arbeitsweise ist nicht nur unproduktiv, sie ist auch riskant. Sie bremst dein Wachstum und untergräbt die Zuverlässigkeit, die deine Kunden von dir erwarten.

Wie du Verfügbarkeiten mit smarten Tools automatisierst

Wie lässt sich der Prozess, die Verfügbarkeit von Eventpersonal zu prüfen, von Stunden auf Minuten verkürzen? Die Antwort liegt in gezielter Automatisierung. Statt dich im E-Mail-Chaos zu verlieren, nehmen dir moderne Tools die mühsame Kleinarbeit ab und geben dir die Kontrolle zurück.

Alles beginnt damit, einen qualifizierten Personalpool direkt im System aufzubauen. Hier legst du für jede Person ein Profil an, das weit mehr als nur Kontaktdaten enthält. Du hinterlegst spezifische Fähigkeiten, Zertifikate und Erfahrungen.

Brauchst du einen Barkeeper mit Cocktail-Erfahrung? Eine Hostess, die fliessend Französisch spricht? Mit wenigen Klicks sind diese Informationen erfasst und jederzeit blitzschnell abrufbar.

Von der manuellen Anfrage zur gezielten Push-Benachrichtigung

Anstatt eine unpersönliche Rundmail an alle zu schicken, erstellst du nun gezielte Anfragen. Du filterst deinen Pool nach den Kriterien, die für den Job wirklich zählen – und das System schickt die Anfrage dann nur an das Personal, das die notwendigen Qualifikationen auch wirklich erfüllt.

Ein riesiger Unterschied zur manuellen Methode ist die Kommunikation via Push-Benachrichtigung. Dein Personal bekommt die Anfrage direkt aufs Smartphone. Statt eine E-Mail zu öffnen und umständlich zu antworten, können sie mit einem einzigen Klick zu- oder absagen.

Die manuelle Verfügbarkeitsprüfung ist leider oft ein chaotischer Prozess, der von der ersten Anfrage über unübersichtliche Rückmeldungen bis hin zu teuren Fehlern führt.

Ein Flussdiagramm illustriert den Prozess der manuellen Abfrage: Eine Anfrage führt zu Chaos und endet mit einem Fehler.

Man sieht sofort, wie eine einfache Anfrage in einem unstrukturierten Prozess wertvolle Zeit kostet und am Ende oft im Chaos endet.

Mit einem Tool siehst du die Antworten in Echtzeit in deinem Dashboard. Offene Positionen werden sofort sichtbar, und du kannst sie umgehend mit den ersten qualifizierten Zusagen besetzen. Das ewige Warten auf Rückmeldungen gehört damit der Vergangenheit an.

Vergleich der Methoden zur Verfügbarkeitsprüfung

Um die Unterschiede greifbar zu machen, stellen wir die beiden Ansätze direkt gegenüber. Die folgende Tabelle zeigt, wo genau die Vorteile einer automatisierten Lösung liegen:

Kriterium Manuelle Methode (E-Mail/Excel) Automatisierte Methode (Tool)
Zeitaufwand pro Anfrage 2-4 Stunden (verteilt über Tage) 10-20 Minuten (oft in Echtzeit)
Kommunikationsmittel E-Mail, Telefonanrufe, SMS/WhatsApp Push-Benachrichtigung, In-App-Nachrichten
Genauigkeit der Daten Fehleranfällig durch manuelle Übertragung Hoch, da Antworten direkt ins System laufen
Qualifikationsabgleich Manuell, subjektiv, zeitaufwendig Automatisiert durch Filter und Tags
Übersichtlichkeit Gering (Excel-Chaos, unzählige E-Mails) Hoch (Echtzeit-Dashboard)
Reaktionszeit Personal Langsam (Stunden bis Tage) Schnell (Minuten)

Es wird schnell klar: Der Wechsel ist nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit, sondern ein echter strategischer Vorteil, der die gesamte Planungsqualität verbessert.

Ein konkreter Vergleich: manuelle vs. automatisierte Planung

Stellen wir uns eine typische Aufgabe vor: Du musst für ein grosses Wochenend-Event 20 Schichten besetzen.

  • Der manuelle Weg: Du schreibst eine E-Mail an deinen Verteiler von 80 Personen. In den nächsten zwei Tagen trudeln 50 Antworten ein, die du mühsam in einer Excel-Tabelle zusammenträgst. Du telefonierst hinterher, klärst Rückfragen und versuchst irgendwie, den Überblick zu behalten. Der gesamte Prozess dauert locker drei bis vier Stunden reiner Arbeitszeit, verteilt über mehrere Tage.

  • Der automatisierte Weg: Du erstellst eine Anfrage im Tool, filterst nach den benötigten Skills und schickst sie per Push-Nachricht raus. Innerhalb von 30 Minuten hast du bereits 15 Zusagen von qualifiziertem Personal. Nach einer Stunde sind alle 20 Schichten besetzt. Dein aktiver Zeitaufwand? Vielleicht 15 Minuten.

Die Digitalisierung der Personalplanung hat einen messbaren Einfluss. Die Verfügbarkeit von Eventpersonal in der Schweiz profitiert davon massiv, denn moderne Systeme erreichen eine durchschnittliche Online-Verfügbarkeitsrate von über 95 %. Das heisst, du erhältst fast immer sofort eine Rückmeldung.

Mit solchen Systemen verbessert sich die Personalbesetzung um durchschnittlich 15 bis 25 %, weil Doppelbuchungen und Fehleinschätzungen drastisch reduziert werden.

Der Wechsel zu einer automatisierten Lösung ist also viel mehr als nur eine Zeitersparnis. Er steigert die Qualität deiner Planung, reduziert Fehler und erhöht die Zufriedenheit deines Personals durch klare und schnelle Kommunikation. Spezielle Software für kurzfristige Schichtbesetzung ist genau darauf ausgelegt, diesen Prozess reibungslos und effizient zu gestalten.

Qualifikationen und Filter für passgenaue Anfragen nutzen

Eine Verfügbarkeitsanfrage an deinen gesamten Personalpool zu schicken, ist wie mit der Schrotflinte auf einen Spatzen zu schiessen: laut, ineffizient und ungenau. Der Schlüssel zu einer schnellen und passenden Besetzung liegt darin, intelligent zu filtern. So stellst du sicher, dass nur die Leute deine Anfrage erhalten, die auch wirklich für den Job infrage kommen.

Ein Trichter verwandelt sich in eine Checkliste mit Filteroptionen für Eventpersonal.

Moderne Tools für die Personalplanung arbeiten dafür mit sogenannten Tags oder Merkmalen. Das sind im Grunde nichts anderes als digitale Etiketten, die du den Profilen deiner Mitarbeitenden zuweist. Jedes Tag steht für eine bestimmte Fähigkeit, eine Qualifikation oder ein Merkmal, das für deine Planung relevant ist.

Was genau kannst du als Tag hinterlegen?

Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt und sollten exakt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sein. Ein gutes System erlaubt dir, völlig freie, individuelle Tags zu erstellen, die zu deinem Business passen.

Hier sind ein paar praktische Beispiele, die du direkt übernehmen kannst:

  • Fähigkeiten: Barkeeper (Cocktail-Erfahrung), Servicekraft (Erfahrung im Bankett), Techniker (Ton/Licht)
  • Zertifikate: Ersthelfer-Zertifikat, Führerschein (Klasse B), Staplerschein
  • Sprachen: Französisch (fliessend), Englisch (verhandlungssicher), Italienisch (Grundkenntnisse)
  • Erfahrungslevel: Junior, Senior, Teamleiter
  • Sonstiges: Eigenes Auto vorhanden, Sanitätsausbildung, Erfahrung mit Kassensystemen

Profi-Tipp: Tagge nicht nur Qualifikationen, sondern auch logistische Merkmale. Ein simples Tag wie "Wohnort Zürich" kann dir sofort helfen, Reisekosten zu minimieren und gezielt Personal aus der direkten Umgebung zu finden.

Ein Beispiel aus der Praxis: die Suche nach Sicherheitspersonal

Stell dir vor, du planst einen Grossevent in einer Konzerthalle und brauchst dringend zehn Sicherheitskräfte. Die Anforderung ist klar: Jede Person muss ein gültiges Ersthelfer-Zertifikat besitzen und nachweislich Erfahrung mit Einlasskontrollen haben.

Ohne Filter müsstest du jetzt eine Massen-E-Mail rausschicken und hoffen, dass sich die Richtigen melden. Mit einem smarten System gehst du die Sache strategischer an:

  1. Filter setzen: Du öffnest deine Personalanfrage und wählst die Tags "Sicherheitspersonal", "Ersthelfer-Zertifikat" und "Erfahrung Einlasskontrolle" aus.
  2. Zielgruppe definieren: Das System zeigt dir sofort, dass 23 Personen in deinem Pool exakt auf dieses Profil passen.
  3. Anfrage senden: Du schickst die Verfügbarkeitsanfrage gezielt und ausschliesslich an diese 23 Personen.
  4. Ergebnisse erhalten: Innerhalb kürzester Zeit trudeln qualifizierte Zusagen ein und du kannst die zehn Positionen besetzen – ganz ohne unpassende Bewerbungen durchackern zu müssen.

Diese Vorgehensweise spart nicht nur enorm viel Zeit auf deiner Seite. Sie respektiert auch die Zeit deines Personals, das keine irrelevanten Anfragen mehr in seinem Posteingang findet. Die Grundlage für all das ist natürlich ein sauber definiertes Anforderungsprofil, das dir überhaupt erst sagt, welche Filter du setzen musst. Wie du das perfekt aufsetzt, zeigen wir dir in unserem ausführlichen Guide zum Thema Anforderungsprofil erstellen.

Damit dieses System aber langfristig funktioniert, musst du die Profile deiner Leute pflegen. Plane regelmässige Abfragen, um Zertifikate auf den neuesten Stand zu bringen oder neue Fähigkeiten zu erfassen. Nur mit aktuellen Daten liefert deine Filterlogik dauerhaft zuverlässige und passgenaue Ergebnisse.

Datenschutz und Kommunikation richtig handhaben

Sobald du anfängst, die Verfügbarkeit deines Eventpersonals zu prüfen und Daten wie Arbeitszeiten, Qualifikationen oder Kontaktdetails digital verwaltest, betrittst du ein sensibles Feld. Der Datenschutz ist hier keine nette Geste, sondern eine knallharte gesetzliche Pflicht. Die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist also absolut zentral.

Das heisst konkret: Du musst dein Personal transparent darüber informieren, welche Daten du für welchen Zweck und wie lange speicherst. Dafür brauchst du eine klare Rechtsgrundlage, meistens den Arbeitsvertrag oder eine explizite Einwilligung. Beim Umgang mit sensiblen Mitarbeiterdaten führt kein Weg an den geltenden Datenschutzbestimmungen vorbei. Eine gute Grundlage bieten hier grundlegende Informationen zum Datenschutz.

Klare Kommunikation ist der Schlüssel

Gute Kommunikation ist aber weit mehr als nur eine rechtliche Absicherung. Sie ist das Fundament für eine motivierende und wertschätzende Zusammenarbeit. Ein unpersönliches "Bist du da?" funktioniert einfach nicht. Setze stattdessen auf klare, freundliche und professionelle Nachrichten, die alle wichtigen Informationen auf den Punkt bringen.

Eine professionelle Anfrage erhöht die Chance auf eine schnelle und verbindliche Antwort massiv. Viel wichtiger noch: Sie zeigt deinem Personal, dass du ihre Zeit respektierst und ihre Rolle im Event wirklich ernst nimmst.

Merk dir: Jede Interaktion – von der ersten Anfrage bis zur finalen Abrechnung – formt die Beziehung zu deinem Personal. Eine positive Kommunikation, selbst bei einer Absage, sorgt dafür, dass sich gute Leute auch in Zukunft gerne bei dir melden.

Praktische Vorlagen für deine Kommunikation

Eine durchdachte Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden und den ganzen Prozess für alle Beteiligten zu vereinfachen. Die folgenden Textbausteine kannst du als Grundlage für deine Anfragen nutzen und natürlich an deine spezifischen Bedürfnisse anpassen.

Eine Übersicht praktischer Textbausteine für die Kommunikation mit Eventpersonal während des Anfrageprozesses.

Kommunikationsvorlagen für Verfügbarkeitsanfragen

Anlass Beispieltext
Freundliche Anfrage "Hallo [Vorname], wir planen einen spannenden Event am [Datum] in [Ort] und würden dich gerne als [Position] dabeihaben. Die Schicht geht von [Uhrzeit] bis [Uhrzeit]. Hast du Zeit und Lust? Gib uns bitte bis [Frist] Bescheid."
Professionelle Bestätigung "Super, dass du dabei bist, [Vorname]! Wir bestätigen dir hiermit deinen Einsatz am [Datum] als [Position]. Alle weiteren Details zum Briefing und Ablauf findest du im Anhang. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!"
Wertschätzende Absage "Vielen Dank für deine schnelle Zusage, [Vorname]! Die Position ist inzwischen besetzt. Wir behalten dich aber für zukünftige Events fest im Blick und melden uns bald wieder bei dir. Danke für deine Flexibilität!"

Diese einfachen Vorlagen stellen sicher, dass dein Personal sich stets fair und professionell behandelt fühlt. Das stärkt die Bindung ungemein und sorgt dafür, dass du auch in Zukunft auf einen motivierten und zuverlässigen Pool an Mitarbeitenden zurückgreifen kannst.

Antworten auf deine Fragen zur Personalverfügbarkeit

Selbst mit den besten Tools und Prozessen tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf, wenn du die Verfügbarkeit von Eventpersonal prüfen musst. Hier gehen wir auf die häufigsten Herausforderungen ein und geben dir konkrete Antworten an die Hand, damit du in jeder Situation souverän bleibst.

Was tun bei kurzfristigen Absagen?

Eine Absage am Tag des Events – der Klassiker und immer ärgerlich. Wichtig ist nur, darauf vorbereitet zu sein. Leg dir dafür einen Stand-by-Pool an. Das sind absolut zuverlässige Mitarbeitende, von denen du aus Erfahrung weisst, dass sie oft flexibel einspringen können.

Kommuniziere dabei ganz offen, dass es sich um einen kurzfristigen Ersatz-Einsatz handelt. Oft wirkt ein kleiner finanzieller Anreiz, wie ein höherer Stundensatz, Wunder, um die Bereitschaft zu erhöhen. Ein gutes Planungstool hilft dir dabei, sekundenschnell eine Anfrage an genau diesen Pool zu schicken.

Wie motiviere ich mein Personal zu schnellen Rückmeldungen?

Niemand wartet gerne tagelang auf Antworten. Die Geschwindigkeit der Rückmeldungen hängt direkt davon ab, wie du kommunizierst und wie einfach du es den Leuten machst.

  • Setze klare Fristen: Gib in jeder Anfrage ein klares Datum an, bis wann du eine Rückmeldung brauchst. Ein einfaches "Bitte gib uns bis morgen, 17:00 Uhr, Bescheid" reicht schon.
  • Mache es kinderleicht: Nutze Tools mit Ein-Klick-Antworten direkt in der App. Je weniger Aufwand die Antwort für dein Personal bedeutet, desto schneller kommt sie auch bei dir an.
  • Zeige Wertschätzung: Ein schnelles "Danke" für prompte Rückmeldungen, auch bei Absagen, signalisiert deinem Personal, dass du ihre Zeit respektierst.

Eine schnelle, verbindliche Zusage ist für dich Gold wert. Belohne Zuverlässigkeit, indem du bewährte Kräfte bei der nächsten Anfrage bevorzugt berücksichtigst. Das schafft einen positiven Kreislauf.

Wann ist der beste Zeitpunkt für Verfügbarkeitsanfragen?

Der richtige Zeitpunkt ist absolut entscheidend. Fragst du zu früh, sind die Pläne der Leute noch nicht gefestigt. Bist du zu spät dran, sind die besten Kräfte bereits ausgebucht.

Als Faustregel hat sich bei uns bewährt:

  • Grosse Events (Festivals, Konferenzen): Starte 3–4 Monate im Voraus mit einer ersten, unverbindlichen Abfrage. Konkrete Schichtanfragen folgen dann 6–8 Wochen vor dem Event.
  • Regelmässige, kleinere Einsätze (Promotions, Catering): Hier reichen 2–4 Wochen Vorlaufzeit in der Regel völlig aus.
  • Sehr kurzfristige Anfragen: Hier ist dein Stand-by-Pool entscheidend.

Umgang mit Temporärarbeitenden als Flexibilitätsfaktor

Besonders in der Schweiz spielt die Temporärarbeit eine grosse Rolle, um Auftragsspitzen abzufedern. Im Jahr 2023 gab es rund 270'000 Temporärarbeitende. Sie sind ein extrem wichtiger Faktor, um kurzfristige Personalengpässe zu überbrücken.

Fast 20 % dieser flexiblen Arbeitskräfte sind in der Event- und Veranstaltungsbranche tätig. Ihre gezielte Einbindung kann dir also helfen, schnell und professionell auf unvorhergesehene Lücken zu reagieren.

Deine Fragen sind immer der beste Ausgangspunkt für bessere Prozesse. Ergänzend zu unseren allgemeinen Antworten können spezifische Plattformen wie nova360 weitere Antworten zu ihren Tools und deren Einsatz bieten. Hier findest du zum Beispiel Häufig gestellte Fragen zu nova360-Lösungen.


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