Jonglierst du auch noch täglich mit Excel-Listen, unzähligen WhatsApp-Gruppen und einem Posteingang, der aus allen Nähten platzt? Wenn das dein Alltag ist, um dein Team zu koordinieren, dann kennst du das Chaos nur zu gut. Eine spezialisierte App für Eventmitarbeiter macht Schluss damit. Sie bündelt die gesamte Planung und Kommunikation an einem zentralen Ort, senkt die Fehlerquote und gibt dir vor allem eines zurück: wertvolle Zeit.
Warum Excel und WhatsApp für die Eventplanung einfach nicht mehr reichen
Stell dir eine mittelgrosse Eventagentur vor. Pro Monat stemmt sie mehrere Veranstaltungen und greift dabei auf einen Pool von 50 bis 100 freien Mitarbeitern zurück. Früher sah der Ablauf oft so aus: Eine riesige Excel-Tabelle diente als Datenbank, voll mit Kontaktdaten und vage notierten Qualifikationen. Für jeden neuen Job wurde eine neue WhatsApp-Gruppe eröffnet, in der dann wild die Verfügbarkeiten abgefragt wurden.
Ein solches Vorgehen ist ein Garant für Schwierigkeiten. Wichtige Infos gehen im Chat-Verlauf unter, Mitarbeiter antworten viel zu spät oder übersehen die Anfrage komplett. Und dann beginnt die eigentliche Fleissarbeit: das manuelle Übertragen von Zusagen aus WhatsApp in die Excel-Liste. Das ist nicht nur nervtötend, sondern auch extrem fehleranfällig. Wer hat jetzt genau zugesagt? Wer hat die nötige Qualifikation als Barkeeper? Der Überblick ist schneller verloren, als man „Eventplanung“ sagen kann.
Der Sprung von Chaos zu Kontrolle
Eine moderne App für Eventmitarbeiter wurde genau für diese Probleme entwickelt. Statt unzähliger Nachrichten verschickst du eine einzige, gezielte Anfrage an alle passenden Mitarbeiter. Diese können ihre Verfügbarkeit direkt in der App mit einem Klick bestätigen oder ablehnen. Deine Planung wird dadurch sofort übersichtlich, transparent und ist immer auf dem neuesten Stand.
Ein paar der grössten Vorteile liegen auf der Hand:
- Eine zentrale Informationsquelle: Alle Infos wie Einsatzort, Zeitplan, Ansprechpartner und spezifische Briefings sind für jeden Mitarbeiter direkt in der App einsehbar. Kein Suchen, kein Nachfragen mehr.
- Weniger menschliche Fehler: Die automatische Zuteilung und digitale Bestätigungen verhindern Doppelbuchungen oder vergessene Schichten. Das System denkt mit.
- Blitzschnelle Reaktionen: Fällt jemand kurzfristig aus? Anstatt Dutzende panische Anrufe zu tätigen, sendest du eine Push-Benachrichtigung an alle verfügbaren und qualifizierten Mitarbeiter. Die Lücke ist in Minuten geschlossen.
Ein zentrales System für die Personalplanung senkt den administrativen Aufwand um bis zu 70 %. Das sind Stunden, die du nicht mehr mit dem Jagen von Informationen in Tabellen und Chats verbringst, sondern in die Qualität deiner Events investieren kannst.
Ein direkter Vergleich, der Bände spricht
Um den Unterschied wirklich greifbar zu machen, schauen wir uns die typischen Aufgaben mal im direkten Vergleich an.
Vergleich zwischen manueller Planung und App-gestützter Koordination
Die folgende Tabelle zeigt, wo die wahren Zeitfresser in der traditionellen Planung lauern und wie eine App diese Abläufe nicht nur vereinfacht, sondern von Grund auf verbessert.
| Aufgabe | Manuelle Koordination (Excel/WhatsApp) | App für Eventmitarbeiter |
|---|---|---|
| Verfügbarkeit prüfen | Manuelle Abfrage in WhatsApp-Gruppen, unübersichtlich und chaotisch. | Mitarbeiter tragen Verfügbarkeit selbst ein, sofort für dich sichtbar. |
| Schichten besetzen | Zeitaufwendiges Nachtelefonieren und endloser E-Mail-Verkehr. | Gezielte Anfrage an qualifizierte, verfügbare Personen mit einem Klick. |
| Änderungen mitteilen | Neue Nachrichten in der Gruppe, die leicht übersehen werden oder untergehen. | Gezielte Push-Benachrichtigung direkt an die betroffenen Mitarbeiter. |
| Zeiterfassung | Manuelle Stundenzettel, die fehleranfällig, oft unleserlich und aufwendig sind. | Digitales Ein- und Ausstempeln per Smartphone – präzise und manipulationssicher. |
Klar, der Wechsel zu einer spezialisierten Software ist mehr als nur ein Klick. Aber die gewonnene Übersicht und die deutliche Senkung von Stress machen diesen Schritt für jede wachsende Agentur praktisch unumgänglich. Du verlagerst deinen Fokus von reiner Verwaltung hin zur eigentlichen Gestaltung – und schaffst so unvergessliche Erlebnisse für deine Kunden.
Kernfunktionen, die deine Mitarbeiter-App braucht
Nicht jede App für Eventpersonal ist gleich. Damit du am Ende eine Lösung hast, die dir wirklich Arbeit abnimmt und nicht neue Schwierigkeiten schafft, müssen bestimmte Funktionen einfach an Bord sein. Sie sind das Fundament, auf dem deine gesamte Personalplanung steht.
Stell dir diese Funktionen wie die Werkzeuge in einem Schweizer Taschenmesser vor: Jedes hat eine klare Aufgabe, aber erst zusammen machen sie es unschlagbar nützlich. Fehlt eines der wichtigen Werkzeuge, stehst du bei der nächsten Herausforderung schnell im Regen.
Die unverzichtbaren Bausteine deiner App
Eine gute Softwarelösung deckt den gesamten Kreislauf ab – von der ersten Anfrage bis zur finalen Abrechnung. Das sind die Kernfunktionen, auf die du auf keinen Fall verzichten solltest:
- Flexible Schichtplanung: Plane deine Einsätze visuell, am besten per Drag-and-Drop. Du musst auf einen Blick sehen, wer wann und wo eingeteilt ist und ob es irgendwo Lücken oder Überschneidungen gibt.
- Einfache Verfügbarkeitsabfrage: Schluss mit dem endlosen Herumfragen in Chats! Deine Mitarbeitenden sollten ihre verfügbaren Zeiten selbstständig und unkompliziert direkt in der App eintragen. Das spart dir Stunden an manueller Koordination.
- Mobile Zeiterfassung: Präzision ist alles. Die App muss eine GPS-gestützte Stempeluhr bieten, mit der sich die Crew direkt am Einsatzort an- und abmeldet. Das schafft eine faire und absolut fehlerfreie Grundlage für die Lohnabrechnung.
- Push-Benachrichtigungen: Der Einsatzort ändert sich kurzfristig oder eine Schicht beginnt früher? Eine direkte Push-Nachricht auf das Smartphone ist der schnellste und sicherste Weg, um alle Beteiligten sofort auf den gleichen Stand zu bringen.
Eine durchdachte Mitarbeiter-App ist viel mehr als nur ein Planungswerkzeug. Sie wird zur zentralen Kommunikations- und Organisationsplattform, die Missverständnisse senkt und die Zuverlässigkeit deines Teams spürbar erhöht.
Die folgende Grafik zeigt wunderbar, wie eine App den chaotischen Ablauf aus Excel-Listen und WhatsApp-Nachrichten in einen klaren, erfolgreichen Arbeitsablauf verwandelt.

Man sieht sofort, wie eine zentrale App als Brücke zwischen chaotischer Planung und gelungener Ausführung fungiert.
Intelligente Filter und wirtschaftlicher Druck
Neben diesen Grundlagen gibt es eine weitere Funktion, die den Unterschied macht: der Qualifikationsfilter. Stell dir vor, du suchst für ein Gala-Dinner dringend jemanden mit Serviceerfahrung und fliessenden Französischkenntnissen. Mit einem intelligenten Filter findest du in deinem Personalpool mit wenigen Klicks genau die passenden Kandidaten und kannst sie gezielt anfragen.
Gerade im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld ist diese Arbeitsweise kein Luxus, sondern pure Notwendigkeit. Der Schweizer Eventmarkt erholt sich zwar, kämpft aber gleichzeitig mit Fachkräftemangel und steigenden Kosten. Die Umsätze liegen laut Branchenverbänden noch bei rund 70 Prozent des Niveaus vor der Pandemie, während die Aufwände für Personal und Material stark ansteigen.
Eine leistungsstarke App für Eventmitarbeiter hilft dir dabei, deine Ressourcen bestmöglich einzusetzen und trotz des Kostendrucks wettbewerbsfähig zu bleiben. So wird aus einem reinen Verwaltungswerkzeug ein strategischer Vorteil.
Was bei Mitarbeiterdaten und Lohnabrechnung wirklich zählt
Die Verwaltung von Mitarbeiterdaten ist ein heikles Pflaster. Sobald du persönliche Informationen wie Adressen, Bankverbindungen oder Arbeitszeiten speicherst, betrittst du ein Feld, das rechtlich streng überwacht wird. Eine professionelle App für Eventmitarbeiter muss deshalb wasserdichte Datenschutzrichtlinien haben.
Der entscheidende Punkt ist die Konformität mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das heisst, die Software muss sicherstellen, dass alle Daten verschlüsselt übertragen und auf sicheren Servern gespeichert werden. Deine Mitarbeiter müssen ausserdem glasklar darüber informiert werden, welche Daten wofür genutzt werden – und dem aktiv zustimmen.
Sichere Datenverarbeitung und die Brücke zur Lohnbuchhaltung
Eine gute App kümmert sich nicht nur um die sichere Speicherung, sondern auch um die geschützte Kommunikation. Vertrauliche Dokumente wie Verträge oder Lohnabrechnungen haben in unsicheren Kanälen wie WhatsApp absolut nichts verloren. Die App muss dafür einen abgeschirmten Raum bieten.
Ein entscheidender Vorteil ist zudem die direkte Anbindung an deine Lohnbuchhaltung. Stell dir vor, du exportierst am Monatsende mit nur einem Klick einen blitzsauberen Datensatz aller erfassten Arbeitsstunden.
- Keine Tippfehler mehr: Digital erfasste Stunden fliessen automatisch und fehlerfrei in die Lohnabrechnung.
- Deutliche Zeitersparnis: Deine Buchhaltung muss keine handgeschriebenen Zettel mehr entziffern und mühsam abtippen.
- Revisionssicher aufgestellt: Alle Daten sind lückenlos dokumentiert und jederzeit nachvollziehbar. Das gibt dir bei Prüfungen die nötige Sicherheit.
Eine integrierte Lohnbuchhaltungs-Schnittstelle verwandelt die oft chaotische Lohnvorbereitung in einen schnellen, transparenten Ablauf. Das spart nicht nur Nerven und administrativen Aufwand, sondern verhindert auch teure Fehler bei der Abrechnung.
Um die Datenintegrität zu sichern und die Datenschutzvorgaben einzuhalten, ist es eine gute Idee, deine Eventmitarbeiter durch ein Cyber Security Awareness Training zu schulen.

Dieses Bild zeigt schön, wie eine zentrale Plattform die Einhaltung rechtlicher Vorgaben durch bestätigte Abläufe und eine sichere Serverinfrastruktur unterstützt. Solche Darstellungen machen greifbar, wie die Einhaltung von Regeln in der Praxis funktioniert.
Vom digitalen Stundenzettel zur fertigen Lohnabrechnung
In der Praxis funktioniert das ganz einfach: Dein Mitarbeiter stempelt sich per App am Einsatzort ein und aus. Du oder der Schichtleiter prüft diese Zeiten und gibt sie direkt in der Software frei. Am Monatsende werden diese geprüften Stunden exportiert und stehen dem Lohnbüro im richtigen Format zur Verfügung.
Dieser nahtlose Übergang von der Zeiterfassung zur Abrechnung ist das Herzstück einer cleveren Lösung. Erfahre mehr darüber, wie eine solche Software die gesamte Einsatzplanung auf das nächste Level hebt, indem sie rechtliche Sicherheit mit praktischer Handhabung verbindet.
Wie du die passende Software für deine Agentur auswählst
Der Markt für Eventsoftware ist riesig, keine Frage. Aber welche App für Eventmitarbeiter passt wirklich zu dir und deiner Agentur? Die Antwort findest du nicht, indem du blind auf den erstbesten Anbieter setzt. Der Weg liegt darin, zuerst deine eigenen Bedürfnisse glasklar zu definieren. Eine gute, alte Checkliste hilft dir dabei, den Überblick zu bewahren und die Spreu vom Weizen zu trennen.
Bevor du dich also auf die Suche machst, nimm dir einen Moment Zeit für ein paar grundlegende Fragen. Sie sind die Basis deiner Entscheidung und stellen sicher, dass die neue Software nicht nur heute passt, sondern auch mit deinem Geschäft mitwachsen kann.
Definiere deine Anforderungen
Deine Suche beginnt nicht bei Google, sondern bei dir im Büro. Analysiere deine aktuellen Arbeitsabläufe und Ziele. Wo verlierst du am meisten Zeit? Bei welchen Vorgängen passieren immer wieder die gleichen Fehler?
Stell dir ganz konkret diese Fragen:
- Teamgrösse: Wie viele Mitarbeiter planst du aktuell ein? Und was ist deine realistische Schätzung für die nächsten zwei Jahre? Die Software muss das bewältigen können, ohne dass die Kosten explodieren.
- Event-Typen: Bist du vor allem auf Konferenzen, auf Promotion-Aktionen oder im Catering unterwegs? Je nach Einsatzgebiet brauchst du völlig unterschiedliche Funktionen.
- Spezialfunktionen: Brauchst du ein Bewerbermanagement, um neue Talente direkt in deinen Personalpool zu ziehen? Oder ist eine smarte Routenplanung für deine mobilen Teams das A und O?
- Budget: Was bist du bereit, monatlich oder jährlich zu investieren? Schau genau hin und achte auf transparente Preismodelle – ohne versteckte Kosten für zusätzliche Nutzer oder Funktionen, die plötzlich auf der Rechnung auftauchen.
Diese ehrliche Analyse hilft dir, von Anfang an eine Vorauswahl zu treffen und Anbieter, die sowieso nicht passen, direkt auszusortieren.
Vergleiche Anbieter und teste die Benutzerfreundlichkeit
Mit deiner Anforderungsliste in der Hand kannst du jetzt gezielt auf Anbieter zugehen. Aber starre nicht nur auf lange Funktionslisten. Viel wichtiger ist die Benutzerfreundlichkeit. Eine noch so mächtige Software ist nutzlos, wenn dein Team sie nicht bedienen kann oder will.
Die Akzeptanz bei deinen Mitarbeitern steht und fällt mit einer einfachen Bedienung. Wenn das Ein- und Ausstempeln oder das Eintragen von Verfügbarkeiten kompliziert ist, wird die App schnell zum Frustfaktor statt zur Hilfe.
Bestehe unbedingt auf eine kostenlose Demo-Version. Klick dich selbst durch die Software und, noch wichtiger, lass ein paar deiner Mitarbeiter dasselbe tun. Ihr ehrliches Feedback ist Gold wert. Teste bei dieser Gelegenheit auch gleich den Support: Wie schnell und kompetent reagiert er auf eine Anfrage? Was passiert, wenn du am Wochenende vor einem riesigen Event dringend Hilfe brauchst?
Ein gründlicher Vergleich verschiedener Einsatzplanungssoftware ist am Ende entscheidend, um eine Lösung zu finden, die dich auch in Zukunft noch glücklich macht.
Die richtigen Fragen im Demo-Termin
Nutze den Demo-Termin, um dem Anbieter richtig auf den Zahn zu fühlen. Ein guter Verkäufer kann dir alles schönreden. Hier sind ein paar kritische Fragen, die du stellen solltest, um böse Überraschungen zu vermeiden:
- Gibt es versteckte Kosten? Frag ganz direkt nach Kosten für die Einrichtung, für Schulungen, zusätzlichen Speicherplatz oder wenn deine Mitarbeiterzahl wächst.
- Wie läuft die Einarbeitung ab? Bekommst du persönliche Schulungen oder nur einen Link zu ein paar Online-Tutorials? Ein echter Partner lässt dich bei den ersten Schritten nicht allein.
- Welche Schnittstellen gibt es? Kläre ab, ob sich die Software problemlos mit deiner Lohnbuchhaltung oder anderen wichtigen Werkzeugen verbinden lässt. Nichts ist ärgerlicher als eine Insellösung.
- Wie wird die Datensicherheit gewährleistet? Erkundige dich nach dem Serverstandort und den konkreten Massnahmen zur Einhaltung der DSGVO. Das ist keine Nebensache, sondern geschäftlich sehr wichtig.
So profitieren Agenturen und Personalvermittler in der Praxis
Theorie ist gut und schön, aber die wahre Stärke einer App für Eventmitarbeiter zeigt sich erst im täglichen Kampf an der Front. Werfen wir einen Blick auf zwei typische Situationen aus dem Agenturalltag, in denen eine solche Software den Unterschied zwischen Chaos und Kontrolle ausmacht.

Diese Beispiele machen schnell klar: Eine digitale Lösung beschleunigt nicht nur die Planung, sie hebt auch die Qualität deiner Dienstleistung auf ein ganz neues Level.
Fall 1: Die kurzfristige, landesweite Promotion
Stell dir vor, du leitest eine Promotionsagentur und bekommst den Auftrag, innerhalb von drei Tagen 50 Promoter für eine schweizweite Sampling-Aktion auf die Beine zu stellen. Der Haken: Alle müssen einen Fahrausweis besitzen und bereits Erfahrung im direkten Kundenkontakt haben.
Ohne eine App wäre das der pure Albtraum. Dein Disponent würde stundenlang Excel-Listen wälzen, unzählige E-Mails verschicken und in diversen WhatsApp-Gruppen betteln, dass sich genug Leute melden. Ein administratives Desaster.
Mit einer App läuft es komplett anders:
- Gezielter Filter: Du filterst deinen Personalpool mit zwei Klicks nach den Kriterien „Fahrausweis“ und „Promotionerfahrung“.
- Verfügbarkeits-Push: Anstatt zu telefonieren, schickst du eine Jobanfrage als Push-Nachricht direkt an alle passenden Kandidaten.
- Schnelle Zusagen: Die Promoter sehen alle Details in der App und können mit einem Fingertipp zu- oder absagen. Kein langes Hin und Her.
So hast du dein Team in wenigen Stunden komplett. Was früher Tage voller Hektik und Frust gekostet hätte, ist jetzt in der Zeit erledigt, die du für einen Kaffee brauchst.
Fall 2: Das komplexe Catering-Wochenende
Jetzt wird es knifflig: Ein Catering-Unternehmen muss drei Hochzeiten an einem einzigen Wochenende stemmen. Jedes Event braucht eine spezielle Mischung aus erfahrenen Servicekräften, Logistikhelfern und flexiblen Aushilfen. Die grösste Gefahr? Doppelbuchungen und unterbesetzte Teams, die den Ruf ruinieren.
Hier spielt die App ihre Stärke als Kommandozentrale aus. Im visuellen Schichtplaner siehst du auf einen Blick, wer bereits für welche Hochzeit eingeteilt ist. Mögliche Konflikte werden farblich markiert, lange bevor sie zu einem echten Problem werden.
Durch die zentrale Planung verhinderst du nicht nur personelle Engpässe. Du stellst auch sicher, dass jedes Team bestmöglich aufgestellt ist und bei jedem Event die gleiche hohe Servicequalität liefert. Das ist Zuverlässigkeit, die Kunden lieben.
Gerade in der Schweiz, mit einer Eventdichte von rund 200 registrierten Openairs und Festivals wie dem Montreux Jazz Festival oder dem Tension Festival in Basel, sind solche flexiblen Planungswerkzeuge überlebenswichtig. Die riesige Anzahl an Events, die über das ganze Jahr verteilt sind, erfordert eine extrem bewegliche Personalverwaltung.
Um das volle Potenzial einer Mitarbeiter-App auszuschöpfen und deine HR-Abläufe wirklich zukunftssicher zu machen, lohnt sich ein tieferer Blick auf umfassende Strategien für die HR Digitalisierung. Solche digitalen Helfer sind heute der Weg, um in einem anspruchsvollen Markt nicht nur zu überleben, sondern zu wachsen.
Den Erfolg deiner Personalplanung richtig messen
Eine neue Software einzuführen ist eine Sache. Herauszufinden, ob sich die Investition in eine App für Eventmitarbeiter wirklich auszahlt, eine ganz andere. Die Antwort liegt in glasklaren Kennzahlen, den sogenannten Key Performance Indicators (KPIs). Nur wenn du diese Werte vor und nach der Einführung vergleichst, machst du den Erfolg messbar und kannst ihn schwarz auf weiss belegen.
Du musst dafür keine Dutzenden Datenpunkte wälzen. Konzentrier dich einfach auf die drei wichtigsten Hebel, die eine gute App direkt beeinflusst. Diese Zahlen zeigen dir unmissverständlich, wo du Zeit und Geld sparst – und wie zuverlässig deine Planung wirklich geworden ist.
Die entscheidenden Kennzahlen im Überblick
Wichtig ist: Fang mit dem Messen an, bevor du die neue Software einführst. Nur so schaffst du eine ehrliche Vergleichsbasis. Nach ein paar Monaten im echten Betrieb mit der App wiederholst du die Messung und siehst sofort den Unterschied.
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Time-to-Fill: Wie lange brauchst du im Schnitt, um eine offene Schicht zu besetzen? Miss die Zeit von der Ausschreibung bis zur finalen Zusage eines Mitarbeiters. Ohne App kann das Stunden, manchmal sogar Tage dauern. Mit einer guten App schrumpft dieser Wert oft auf wenige Minuten zusammen.
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No-Show-Rate: Der Klassiker und grösste Schmerzpunkt. Wie viele deiner fest gebuchten Mitarbeiter tauchen einfach nicht zum Einsatz auf? Zähle die Ausfälle pro Event und setze sie ins Verhältnis zur Gesamtzahl der geplanten Schichten. Jeder einzelne No-Show kostet bares Geld und Nerven.
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Admin-Zeit pro Event: Stopp die Zeit. Wie viele Stunden investiert dein Planungsteam in die reine Koordination eines Events – von der ersten Anfrage über unzählige Telefonate bis zur finalen Abrechnung? Hier schlummert oft das grösste und am einfachsten zu hebende Sparpotenzial.
Eine gezielte Senkung der No-Show-Rate um nur wenige Prozentpunkte kann über das Jahr gerechnet erhebliche Kosten einsparen. Gleichzeitig steigert es die Servicequalität bei deinen Events spürbar. Das ist ein direkter Gewinn für dein Unternehmen und deinen Ruf.
Wie du die KPIs mit einer App gezielt verbesserst
Sobald du deine Ausgangswerte kennst, geht es ans Eingemachte. Jetzt nutzt du die Funktionen der App, um genau diese Zahlen gezielt zu verbessern. Ein einfaches Beispiel: Sende 24 Stunden vor Schichtbeginn automatisierte Erinnerungen per Push-Nachricht an deine Crew. Allein diese kleine Funktion kann die No-Show-Rate deutlich senken.
Das Ganze hat auch einen handfesten wirtschaftlichen Kontext. Der Schweizer Werbemarkt, der eng mit unserer Branche verknüpft ist, verzeichnete im ersten Halbjahr einen spürbaren Rückgang. Speziell der Bereich Veranstaltungen musste ein Minus von 2,1 Prozent hinnehmen. Solche Zahlen zeigen, dass gutes Wirtschaften kein Luxus mehr ist, sondern pure Notwendigkeit. Mehr zu den aktuellen Entwicklungen findest du auf mediafocus.ch. Eine App hilft dir dabei, deine Ressourcen bestmöglich einzusetzen und trotz des wachsenden Kostendrucks profitabel zu bleiben.
Häufig gestellte Fragen zur Mitarbeiter-App
Hier beantworten wir die Fragen, die uns in der Praxis am häufigsten begegnen, wenn es um die Auswahl und den Einsatz einer App für Eventmitarbeiter geht. Wir bringen Licht ins Dunkel bei typischen Unsicherheiten und geben dir klare, ehrliche Antworten, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
Wie schnell ist so eine App wirklich einsatzbereit?
Viele moderne Lösungen sind cloud-basiert und ersparen dir eine aufwendige Installation auf deinen Servern. Nach einer kurzen Einrichtung deines Accounts und dem Import der Mitarbeiterdaten kannst du oft schon innerhalb eines Tages loslegen.
Die grösste Hürde ist meistens die saubere Erfassung deiner eigenen Stammdaten. Wenn du dir einmal die Zeit nimmst, Qualifikationen und Fähigkeiten deiner Leute ordentlich zu pflegen, entfalten die Filterfunktionen sofort ihren vollen Nutzen.
Was kostet eine App für Eventmitarbeiter?
Die Preismodelle sind ganz unterschiedlich. Meistens richten sich die Kosten nach der Anzahl der aktiven Mitarbeiter, die du pro Monat tatsächlich einplanst – das ist ein faires Modell. Üblich sind monatliche oder jährliche Abos.
Schau aber genau hin: Welche Funktionen sind im Paket wirklich enthalten? Fallen zusätzliche Kosten für Support oder mehr Speicherplatz an? Ein transparenter Anbieter legt dir das alles von Anfang an offen auf den Tisch.
Der wahre Wert liegt nicht im Preis der App selbst, sondern in der Zeit und den Nerven, die du durch saubere Abläufe sparst. Allein die Senkung von Planungsfehlern und kurzfristigen Ausfällen rechtfertigt die Investition oft schon nach wenigen Events.
Ist die Bedienung für meine Mitarbeiter nicht viel zu kompliziert?
Nein, ganz im Gegenteil. Eine gute App ist genau darauf ausgelegt, so einfach und leicht verständlich wie möglich zu sein. Deine Leute nutzen täglich andere Apps auf ihrem Smartphone und erwarten eine kinderleichte Bedienung.
Funktionen wie das Annehmen einer Schicht mit einem Klick, das digitale Ein- und Ausstempeln oder das Eintragen der eigenen Verfügbarkeit sind selbsterklärend gestaltet. Am Ende ist eine hohe Akzeptanz im Team der entscheidende Faktor für den Erfolg – und die erreichst du nur mit einer App, die Spass macht.
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