26. januar

Arbeitsstunden pro Monat einfach und fehlerfrei berechnen

Fragst du dich auch manchmal, wie viele Arbeitsstunden pro Monat du eigentlich wirklich leistest? Die Antwort ist oft einfacher als gedacht – und sie ist die Grundlage für dein Gehalt und die gesamte Personalplanung. Anstatt deine Wochenstunden einfach mit vier zu multiplizieren, gibt es einen besseren Weg: Nutze den Faktor 4,33 für eine präzise Schätzung. Diese schnelle Berechnung liefert dir einen realistischen Durchschnittswert, der über das ganze Jahr hinweg funktioniert.

Deine Monatsstunden verstehen und berechnen

Die Anzahl der Arbeitsstunden pro Monat ist mehr als nur eine Zahl im Vertrag. Sie ist das Fundament für eine faire Lohnabrechnung und eine vorausschauende Einsatzplanung. Eine ungenaue Kalkulation führt schnell zu Fehlern beim Gehalt oder zu unerwarteten Engpässen im Team. Die einfache Formel, die hier Abhilfe schafft, lautet:

Arbeitsstunden pro Woche × 4,33 = Durchschnittliche Arbeitsstunden pro Monat

Warum genau 4,33? Ein Jahr hat 52 Wochen und 12 Monate. Teilst du 52 durch 12, erhältst du den Durchschnittswert von 4,33 Wochen pro Monat. Diese Methode gleicht die unterschiedliche Länge der Monate – von 28 bis 31 Tagen – elegant aus und schafft eine verlässliche und faire Basis für die Planung.

Schnellübersicht zur Berechnung der Monatsstunden

Mit dem Faktor 4,33 kannst du deine vertraglich vereinbarten Wochenstunden blitzschnell in einen aussagekräftigen monatlichen Durchschnittswert umrechnen. Das ist der perfekte erste Schritt, um ein Gefühl für dein Pensum zu bekommen.

Die folgende Tabelle zeigt dir die gängigsten Voll- und Teilzeitmodelle im Überblick.

Wöchentliche Arbeitsstunden Durchschnittliche Arbeitsstunden pro Monat (x 4,33)
42 Stunden (Vollzeit CH) 181,86 Stunden
40 Stunden (Vollzeit) 173,20 Stunden
30 Stunden (Teilzeit) 129,90 Stunden
20 Stunden (Teilzeit) 86,60 Stunden

Diese Berechnung ist dein idealer Startpunkt. Sie hilft dir, deine vertragliche Arbeitszeit schnell in einen monatlichen Wert zu übersetzen und bietet eine solide Grundlage für weitere Planungen.

Natürlich ist dieser Durchschnittswert nur die halbe Miete. Die exakte Stundenzahl hängt immer auch von der tatsächlichen Anzahl der Arbeitstage in einem spezifischen Monat ab. Erfahre in unserem Leitfaden mehr darüber, wie du die Arbeitstage pro Monat berechnen kannst, um noch präzisere Ergebnisse zu erhalten. Im weiteren Verlauf dieses Artikels zeigen wir dir, wie du Feiertage, Urlaub und andere Faktoren geschickt in deine Kalkulation einbeziehst.

Die genaue Berechnung für jeden Monat – Schritt für Schritt

Der Faktor 4,33 ist eine super Faustregel für den Durchschnitt. Aber sobald es um die exakte Lohnabrechnung oder eine detaillierte Einsatzplanung geht, stößt diese Methode an ihre Grenzen. Für genaue Ergebnisse musst du die tatsächliche Anzahl der Arbeitstage im jeweiligen Monat berücksichtigen.

Die Formel dafür ist einfach: Du zählst die echten Arbeitstage eines Monats und multiplizierst sie mit deiner täglichen Sollarbeitszeit.

Exakte Arbeitsstunden pro Monat = Anzahl der Arbeitstage im Monat × Tägliche Arbeitszeit

Dieser Ansatz ist so wichtig, weil kein Monat dem anderen gleicht. Ein kurzer Februar hat weniger Arbeitstage als ein langer August, und das muss sich in der Stundenzahl widerspiegeln.

So gehst du vor

Um die genauen Stunden zu ermitteln, folge einfach diesen vier Schritten. Es ist unkomplizierter, als es vielleicht klingt.

  1. Zähle die Wochentage: Finde heraus, wie viele Montage, Dienstage usw. der betreffende Monat hat.
  2. Ziehe Wochenenden ab: Streiche alle Samstage und Sonntage aus deiner Zählung.
  3. Berücksichtige Feiertage: Subtrahiere alle gesetzlichen Feiertage, die auf einen deiner regulären Arbeitstage fallen.
  4. Multipliziere das Ergebnis: Die übrigen Tage sind deine tatsächlichen Arbeitstage. Diese Zahl multiplizierst du mit deiner täglichen Arbeitszeit.

Stell dir vor, du hast eine 40-Stunden-Woche an fünf Tagen, was 8 Stunden pro Tag entspricht. In einem Monat mit 22 Arbeitstagen kommst du so auf exakt 176 Stunden (22 Tage × 8 Stunden). Diese Genauigkeit ist wertvoll, besonders in Branchen mit flexiblen Teams wie der Gastronomie oder im Eventmanagement, wo jede Stunde zählt und fair abgerechnet werden muss.

Willst du noch tiefer einsteigen? In unserem Leitfaden zeigen wir dir, wie du deine tägliche Arbeitszeit exakt berechnen kannst.

Die folgende Grafik zeigt noch einmal, wie du von den Wochenstunden zu den durchschnittlichen Monatsstunden kommst.

Die Visualisierung macht klar, wie der Faktor 4,33 als Brücke dient, um schnell einen guten Schätzwert für die Monatsstunden zu erhalten.

Diese Faktoren mischen deine Monatsstunden auf

Die reine Formel ist eine saubere Grundlage. Aber in der Praxis sind die tatsächlichen Arbeitsstunden pro Monat selten eine starre Zahl, die man einmal ausrechnet und dann vergisst. Die Realität ist dynamischer.

Deine exakte Stundenzahl ist eher ein Mosaik aus verschiedenen Teilen: deinem Vertrag, dem Kalender und dem, was das Leben so mit sich bringt.

Feiertage und Urlaub

Gesetzliche Feiertage reduzieren deine monatlichen Soll-Stunden. Logisch, denn sie werden wie normale Arbeitstage bezahlt, ohne dass du dafür im Betrieb sein musst. In der Schweiz ist das besonders spannend, da die Feiertage von Kanton zu Kanton stark variieren. Fällt ein Feiertag auf einen deiner regulären Arbeitstage, verringert sich die Anzahl der Arbeitstage im Monat und damit auch deine Gesamtstundenzahl.

Ein praktisches Beispiel: Der 1. August (der Bundesfeiertag) fällt auf einen Mittwoch. An diesem Tag musst du nicht arbeiten. Deine Soll-Stunden für den August reduzieren sich also um die Stunden, die du an diesem Mittwoch hättest arbeiten müssen – etwa um 8 Stunden.

Gleiches gilt für deine wohlverdienten Urlaubstage. Jeder Ferientag, den du nimmst, wird von deinen Soll-Stunden abgezogen, da diese Zeit bereits als bezahlte Arbeitszeit zählt. Eine lückenlose Erfassung ist hier das A und O, damit dein Stundenkonto am Monatsende stimmt.

Teilzeit und flexible Arbeitsmodelle

Bei Teilzeitkräften wird die Berechnung einfach angepasst. Die Soll-Stunden basieren auf der vertraglich vereinbarten, reduzierten Wochen- oder Tagesarbeitszeit. Wenn du 20 Stunden pro Woche arbeitest, ist dein monatliches Soll natürlich geringer als das eines Vollzeitmitarbeiters.

Besondere Aufmerksamkeit brauchen flexible Modelle:

  • Arbeit auf Abruf: Hier gibt es oft keine festen Monatsstunden. Die Abrechnung erfolgt ganz direkt auf Basis der tatsächlich geleisteten Einsätze.
  • Schichtarbeit: Deine Arbeitszeit kann von Woche zu Woche stark schwanken. Entscheidend ist hier oft ein Durchschnittswert, der über einen längeren Zeitraum – etwa einen Monat oder ein Quartal – erreicht werden muss.

Überstunden und Minusstunden

Überstunden sind die Stunden, die du über deine vertragliche Soll-Arbeitszeit hinaus leistest. Sie werden zu deinen regulären Monatsstunden addiert und entweder direkt ausbezahlt oder einem Zeitkonto gutgeschrieben.

Minusstunden entstehen, wenn du weniger arbeitest, als dein Vertrag vorsieht. Diese werden von deinem Monats-Soll abgezogen und müssen in der Regel nachgearbeitet werden.

Gerade in dynamischen Branchen wie der Hotellerie oder bei Sicherheitsdiensten ist ein klares Verständnis dieser Einflussfaktoren wertvoll. Es hilft dir nicht nur, die Lohnabrechnung korrekt vorzubereiten, sondern auch, Personalengpässe zu vermeiden und dein Team fair und transparent zu führen.

Rechenbeispiele für vollzeit, teilzeit und schichtarbeit

Theorie verstanden? Super, dann schauen wir uns jetzt an, wie die Arbeitsstunden pro Monat in der Praxis berechnet werden. Mit ein paar konkreten Beispielen für verschiedene Arbeitsmodelle wird schnell klar, wie die monatlichen Soll-Stunden zustande kommen. So kannst du die Formeln direkt auf deine eigene Situation übertragen.

Fangen wir mit dem Klassiker an: einem Vollzeitmitarbeiter mit einer 42-Stunden-Woche.

Illustration von Arbeitszeitmodellen: Vollzeit (volle Uhr), Teilzeit (teilweise gefüllte Uhr) und Schichtarbeit (Uhr mit Pfeilen).

Beispiel 1: Vollzeit in einem langen und kurzen Monat

Stell dir einen Mitarbeiter vor, der 42 Stunden pro Woche an fünf Tagen arbeitet. Das ergibt eine tägliche Arbeitszeit von 8,4 Stunden. Vergleichen wir nun einen kurzen Monat wie den Februar (mit 20 Arbeitstagen) mit einem langen Monat wie dem August (mit 23 Arbeitstagen), beide ohne Feiertage gerechnet.

  • Februar (20 Arbeitstage): 20 Tage × 8,4 Stunden/Tag = 168,0 Stunden
  • August (23 Arbeitstage): 23 Tage × 8,4 Stunden/Tag = 193,2 Stunden

Man sieht sofort, wie stark die Anzahl der Arbeitstage die Soll-Stunden beeinflusst. Der Unterschied zwischen diesen beiden Monaten beträgt mehr als 25 Stunden!

Beispiel 2: Teilzeit mit 20 Wochenstunden

Jetzt nehmen wir eine Person, die 20 Stunden pro Woche in Teilzeit arbeitet, verteilt auf vier Tage. Ihre tägliche Arbeitszeit liegt damit bei genau 5 Stunden.

  • Februar (20 Arbeitstage): Da diese Person nur an vier von fünf Wochentagen im Einsatz ist, hat sie in diesem Monat 16 Arbeitstage. Die Rechnung ist also: 16 Tage × 5 Stunden/Tag = 80,0 Stunden.
  • August (23 Arbeitstage): Hier gehen wir davon aus, dass die Person an 18 Tagen arbeitet. Das ergibt: 18 Tage × 5 Stunden/Tag = 90,0 Stunden.

Übrigens arbeiten Beschäftigte in der Schweiz im Schnitt 31,2 Stunden pro Woche, was etwa 124,8 Stunden im Monat entspricht. Männer leisten mit 35,5 Stunden deutlich mehr als Frauen mit 26,3 Stunden – ein klarer Hinweis auf die hohe Teilzeitquote bei Frauen. Mehr dazu findest du in der Statistik zur wöchentlichen Arbeitszeit in der Schweiz auf statista.com.

Beispiel 3: Schichtarbeit mit Monats-Soll

Zuletzt ein Mitarbeiter im Schichtdienst. Seine Arbeitszeit schwankt von Woche zu Woche, aber sein Vertrag legt ein festes Monats-Soll von 173 Stunden fest.

Im Schichtmodell ist das monatliche Soll die entscheidende Größe. Die tatsächlich geleistete Arbeitszeit wird am Monatsende mit diesem Soll verglichen, um Über- oder Minusstunden sauber zu ermitteln.

Ein Mitarbeiter in diesem Modell arbeitet vielleicht in einer Woche 38 Stunden und in der nächsten 45 Stunden. Das spielt keine Rolle, solange er am Ende des Monats auf seine 173 Soll-Stunden kommt. Genau hier ist eine digitale Zeiterfassung wertvoll, um den Überblick zu behalten und eine faire Abrechnung für alle zu garantieren.

Warum genaue Arbeitsstunden für Lohn und Planung entscheidend sind

Die korrekte Berechnung der Arbeitsstunden pro Monat ist weit mehr als nur eine lästige administrative Pflicht. Sie ist das Fundament für zwei der wichtigsten Säulen deines Unternehmens: die Lohnabrechnung und die Personaleinsatzplanung. Schon kleine Fehler hier können schnell teuer werden und für ordentlich Frust im Team sorgen.

Bei der Lohnabrechnung ist Genauigkeit das A und O. Jede einzelne Stunde zählt, denn sie ist die Basis für Gehälter, Überstundenzuschläge und mögliche Abzüge. Eine exakte Stundenzahl garantiert, dass jeder Mitarbeiter genau das bekommt, was ihm zusteht. Das schafft nicht nur Vertrauen, sondern bewahrt dich auch vor unangenehmen rechtlichen Auseinandersetzungen.

Stell dir vor, du führst eine Eventagentur. Im August steht ein großes Festival an, und ein Mitarbeiter schiebt ordentlich Überstunden. Werden diese Stunden nicht sauber erfasst und vergütet, sinkt nicht nur die Motivation ins Bodenlose – du riskierst auch handfeste arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Präzise Daten für eine smarte Einsatzplanung

Nicht nur für den Lohnzettel, auch für die Personaleinsatzplanung ist das Wissen um die genauen Soll-Stunden wertvoll. Mit verlässlichen Daten kannst du den Personalbedarf realistisch decken, ohne in kostspielige Personalengpässe zu geraten oder unnötig teure Überbesetzungen zu planen. Du siehst auf einen Blick, wie viele Stunden dir pro Mitarbeiter zur Verfügung stehen, und kannst die Schichten entsprechend clever besetzen.

Gerade in Branchen mit stark schwankendem Arbeitsaufkommen ist das ein klarer Vorteil. Ein Logistikunternehmen kann so auf saisonale Auftragsspitzen reagieren, weil es seine verfügbaren Stundenkapazitäten kennt und vorausschauend plant. Du setzt dein Team genau so ein, dass alle Aufträge pünktlich erledigt werden und gleichzeitig die gesetzlichen Arbeitszeitvorgaben eingehalten werden.

Eine genaue Stundenberechnung ist kein Selbstzweck. Sie ist dein wichtigstes Werkzeug für eine faire Entlohnung, eine effiziente Planung und die Einhaltung rechtlicher Spielregeln.

Die jährliche Arbeitszeit in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Sie sank von 1'610 Stunden im Jahr 2013 auf 1'495 Stunden im Jahr 2023. Das heißt, die durchschnittlichen Arbeitsstunden pro Monat sind von rund 135 auf etwa 124,6 pro beschäftigter Person zurückgegangen. Dieser Trend macht eine noch bessere Planung unabdingbar, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Mehr über die Hintergründe dieser Entwicklung in der Schweiz erfährst du bei papershift.com.

Am Ende des Tages hilft dir eine saubere Datengrundlage dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und dein Unternehmen sicher durch alle Herausforderungen zu steuern.

Monatsstunden smart verwalten mit digitaler Zeiterfassung

Hand aufs Herz: Wer kennt sie nicht, die endlosen Excel-Tabellen zur Berechnung der Arbeitsstunden pro Monat? Sie sind nicht nur mühsam, sondern auch eine der häufigsten Fehlerquellen in der Lohnabrechnung. Moderne Software für das Workforce-Management nimmt dir diesen Schmerz ab, automatisiert den gesamten Prozess und gibt dir die Kontrolle zurück. So kannst du dich wieder auf das konzentrieren, was wirklich zählt: dein Team.

Präzise Erfassung jeder einzelnen Minute

Stell dir vor, jede geleistete Minute wird lückenlos erfasst und automatisch dem richtigen Mitarbeiter zugeordnet. Genau das leistet eine digitale Zeiterfassung per App. Deine Teammitglieder stempeln sich einfach per Smartphone ein und aus – egal, ob sie im Büro, im Homeoffice oder direkt beim Kunden im Einsatz sind.

Das System arbeitet im Hintergrund und gleicht die vertraglich vereinbarten Soll-Stunden sofort mit den tatsächlich geleisteten Ist-Stunden ab. Das Ergebnis? Du siehst Abweichungen wie Über- oder Minusstunden in Echtzeit und kannst direkt reagieren, anstatt am Monatsende von bösen Überraschungen eingeholt zu werden.

Ein digitales Tool verschafft dir jederzeit einen glasklaren Überblick über die geleisteten Stunden deines gesamten Teams. Das schafft nicht nur Transparenz, sondern auch eine faire und nachvollziehbare Grundlage für alle.

Von der Erfassung zur Lohnabrechnung in wenigen Klicks

Die Zeiten, in denen du mühsam Stundenzettel einsammeln und die Daten manuell ins Lohnprogramm tippen musstest, sind endgültig vorbei. Ein gutes System bereitet alle relevanten Daten perfekt für die Lohnbuchhaltung auf.

  • Automatisierte Berichte: Exportiere mit wenigen Klicks fertige Berichte, die alle nötigen Informationen wie Arbeitsstunden, Abwesenheiten und Zuschläge enthalten.
  • Weniger Fehler: Die Automatisierung eliminiert praktisch alle menschlichen Fehler, die bei der manuellen Datenübertragung zwangsläufig passieren.
  • Mehr Zeit für das Wesentliche: Du sparst wertvolle administrative Zeit, die du stattdessen in die Führung und Entwicklung deines Teams investieren kannst.

Indem du die Verwaltung der Monatsstunden digitalisierst, sparst du nicht nur Zeit und Nerven, sondern steigerst auch die Zufriedenheit und Flexibilität im Team. Falls du für den Einstieg noch eine simple Lösung suchst, findest du bei uns eine praktische Vorlage für die Arbeitszeiterfassung.

Um die Verwaltung deiner Arbeitsstunden und Finanzen weiter zu optimieren, kann neben einer digitalen Zeiterfassung auch eine gute Buchhaltungslösung wertvoll sein. Das gilt besonders für Selbstständige. Erfahre mehr über die Vorteile von digitale Buchhaltung für Selbstständige.

Häufig gestellte Fragen zur Stundenberechnung

Jetzt, wo wir die Grundlagen kennen, tauchen oft noch ein paar Detailfragen auf. Hier beantworten wir die häufigsten davon – damit am Ende wirklich alles klar ist und du die Zahlen in deinem Betrieb souverän im Griff hast.

Warum rechnet man mit dem Faktor 4,33?

Der Faktor 4,33 wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas krumm, aber er ist der Schlüssel zu einer fairen und konsistenten Lohnabrechnung. Die Logik dahinter ist eigentlich ganz einfach: Ein Jahr hat 52 Wochen, die sich auf 12 Monate verteilen.

Teilst du nun die 52 Wochen durch 12 Monate, landest du bei exakt 4,333….

Diese Zahl ist nichts anderes als die durchschnittliche Anzahl an Wochen pro Monat. Würdest du stattdessen pauschal mit 4 rechnen, würdest du die längeren Monate ignorieren und die Arbeitszeit systematisch zu niedrig ansetzen. Der Faktor 4,33 schafft also einen stabilen Mittelwert, der perfekt für die Gehaltsplanung ist und monatliche Schwankungen ausgleicht.

Wie fliessen Überstunden in die Monatsstunden ein?

Überstunden sind ganz einfach alle Stunden, die über die vertraglich vereinbarte Soll-Arbeitszeit hinausgehen. Sie werden am Monatsende zu den regulären Stunden addiert.

In der Praxis gibt es dafür meist zwei Wege:

  • Direkte Auszahlung: Die zusätzlichen Stunden werden mit dem nächsten Lohn ausbezahlt, oft sogar mit einem Zuschlag, falls das vertraglich so geregelt ist.
  • Zeitkonto: Die Überstunden wandern auf ein Zeitkonto. So können sie später flexibel als Freizeitausgleich genutzt werden.

Eine saubere Zeiterfassung ist hier natürlich das A und O. Moderne Software erfasst Mehrarbeit automatisch und stellt sicher, dass alles transparent für dich und dein Team abgerechnet wird.

Was passiert, wenn ein Monat mitten in der Woche endet?

Das ist ein Klassiker, der immer wieder für Verwirrung sorgt: Der Monat endet an einem Mittwoch, aber die Arbeitswoche geht noch bis Freitag. Die Lösung ist denkbar simpel: Die Woche wird sauber getrennt.

Alle Stunden, die im alten Monat geleistet wurden, zählen auch zu dessen Abrechnung. Die Stunden ab dem ersten Tag des neuen Monats fließen direkt in die neue Abrechnungsperiode.

Ein konkretes Beispiel: Stell dir vor, der 31. Januar ist ein Montag und der 1. Februar ein Dienstag. Deine am Montag geleisteten 8 Stunden gehören noch zum Januar. Die Stunden vom Dienstag fließen bereits in die Abrechnung für den Februar ein.

Zum Glück musst du dir darüber heute keinen Kopf mehr zerbrechen. Digitale Zeiterfassungssysteme erledigen diesen Schnitt im Hintergrund völlig automatisch und fehlerfrei.


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Tags

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