Gennaio 26

Gen Z und die Zukunft der Arbeit: Flex-Work-Studie 2026 zeigt radikalen Wandel der Arbeitseinstellungen

Studie auf einen Blick: Die Flex-Work-Studie 2026 (n=141, DACH-Region, 18-29 Jahre) zeigt: 85% der Gen Z können sich projektbasiertes Arbeiten vorstellen. Gehalt (28,8%) und Flexibilität (25,6%) sind die Top-Prioritäten. Fast die Hälfte würde Geld für Freiheit opfern.


job.rocks AG (2026): Flex-Work-Studie 2026 – Arbeitseinstellungen der Generation Z im deutschsprachigen Raum. n=141, Erhebungszeitraum: 16.–22. Januar 2026.

Studiensteckbrief

Flex Work Studie 2026 mit Gen Z I

Die vorliegende Studie wurde im Januar 2026 von job.rocks AG durchgeführt und befragte 141 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 24 Jahren. Die Geschlechterverteilung umfasste 80 männliche, 60 weibliche und 1 diverse Teilnehmende. Der Erhebungszeitraum erstreckte sich vom 16. bis 22. Januar 2026

AttributWert
StudientitelUmfrage zu Flex-Work
Durchführungjob.rocks AG
Erhebungszeitraum16.01.2026 – 22.01.2026
Teilnehmerzahl141
ZielregionenDeutschland, Österreich, Schweiz
Altersgruppe18–29 Jahre
Durchschnittsalter24 Jahre

Zentrale Ergebnisse im Überblick

Die Studie offenbart einen fundamentalen Wandel in den Arbeitsvorstellungen der Generation Z. Die traditionelle Vorstellung eines festen 9-to-5-Jobs verliert zunehmend an Attraktivität, während flexible Arbeitsmodelle und projektbasierte Einsätze immer mehr an Bedeutung gewinnen.


Studie auf einen Blick: Die Flex-Work-Studie 2026 (n=141, DACH-Region, 18-29 Jahre) zeigt: 85% der Gen Z können sich projektbasiertes Arbeiten vorstellen. Gehalt (28,8%) und Flexibilität (25,6%) sind die Top-Prioritäten. Fast die Hälfte würde Geld für Freiheit opfern.

Erkenntnis 1: Gehalt bleibt wichtigster Faktor, doch Flexibilität folgt dicht

Flex Work Studie 2026 mit Gen Z II

Auf die Frage, was bei einem Job im Jahr 2026 am wichtigsten ist, zeigt sich eine differenzierte Prioritätensetzung. Das Gehalt steht mit 28,8% an erster Stelle der Präferenzen. Unmittelbar dahinter folgt Flexibilität hinsichtlich Arbeitszeit und Arbeitsort mit 25,63%. Die Sicherheit durch einen unbefristeten Vertrag erreicht 20,89%, während die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit für 16,14% der Befragten im Vordergrund steht. Abwechslung durch verschiedene Orte und Events spielt für 8,54% eine zentrale Rolle.

Diese Verteilung verdeutlicht, dass monetäre Aspekte zwar weiterhin relevant bleiben, jedoch nicht mehr als alleiniger Motivator fungieren. Die Kombination aus finanzieller Vergütung und zeitlicher sowie örtlicher Selbstbestimmung prägt das Idealbild eines attraktiven Arbeitsplatzes für diese Generation.

Erkenntnis 2: Massive Offenheit für projektbasiertes Arbeiten

Flex Work Studie 2026 mit Gen Z III

Ein besonders aussagekräftiges Ergebnis liefert die Frage nach der Vorstellbarkeit, statt eines festen 9-to-5-Jobs ausschließlich auf Projekt- oder Eventbasis zu arbeiten. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mehr als 85% der Befragten können sich ein solches Arbeitsmodell vorstellen.

Im Detail zeigt sich, dass 28,37% der Teilnehmenden projektbasiertes Arbeiten als ihr erklärtes Ziel bezeichnen. Die größte Gruppe mit 56,74% kann sich diese Arbeitsform als Nebenverdienst vorstellen. Nur 9,93% würden lediglich im Notfall auf flexible Einsätze zurückgreifen, während nur 4,96% angeben, eine feste Routine zu benötigen.

Diese Ergebnisse markieren einen paradigmatischen Wandel in der Arbeitsmentalität. Die klassische Vollzeitanstellung verliert ihren Status als einzig erstrebenswertes Beschäftigungsmodell. Stattdessen gewinnen hybride Erwerbsbiografien an Akzeptanz, in denen feste Anstellungen mit flexiblen Projekteinsätzen kombiniert werden.

Erkenntnis 3: Die wahrgenommenen Vorteile eventbasierter Arbeit

Flex Work Studie 2026 mit Gen Z IV

Bei der Bewertung der größten Vorteile von eventbasierten Einsätzen wie Festivals, Gastro-Events oder Messen kristallisieren sich vier Hauptaspekte heraus. Der schnelle Verdienst ohne langwierige Bewerbungsprozesse steht mit 33,33% an der Spitze. Die Möglichkeit, zu arbeiten, wann es in den eigenen Lifestyle passt, erreicht 29,79%. Das Kennenlernen neuer Menschen und Orte motiviert 22,7% der Befragten. Die Freiheit, an nichts gebunden zu sein, ist für 14,18% der ausschlaggebende Faktor.

Diese Ergebnisse zeigen, dass die Generation Z eventbasierte Arbeit nicht als Notlösung betrachtet, sondern als bewusste Entscheidung für mehr Autonomie und Lebensstilkompatibilität. Der direkte Zugang zu Verdienstmöglichkeiten ohne bürokratische Hürden entspricht dem Wunsch nach Unmittelbarkeit und Selbstbestimmung.

Erkenntnis 4: Die Flexibilitäts-Gehalt-Abwägung

Flex Work Studie 2026 mit Gen Z V

Eine besonders aufschlussreiche Frage konfrontierte die Teilnehmenden mit einem Trade-off: Würden sie für 20% mehr Gehalt auf zeitliche Flexibilität verzichten? Die Antworten fallen überraschend ausgeglichen aus.

Eine knappe Mehrheit von 52,48% würde für das höhere Gehalt auf Flexibilität verzichten. Demgegenüber stehen 47,52%, für die Zeit und Freiheit unbezahlbar sind. Diese nahezu paritätische Verteilung unterstreicht den hohen Stellenwert, den Flexibilität für diese Generation einnimmt. Fast die Hälfte der jungen Erwachsenen würde auf einen erheblichen finanziellen Vorteil verzichten, um ihre zeitliche Selbstbestimmung zu wahren.

Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass rein monetäre Anreize nicht mehr ausreichen, um qualifizierte junge Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Flexible Arbeitsmodelle werden zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um Talente.

Erkenntnis 5: Informationskanäle für Job-Einsätze

Flex Work Studie 2026 mit Gen Z VI

Die Studie untersuchte auch, wie sich junge Menschen über neue Job-Einsätze informieren. Klassische Jobportale wie Stepstone dominieren mit 41,67% weiterhin als Informationsquelle. Spezialisierte Apps und Plattformen wie job.rocks erreichen 21,05%. Social Media Kanäle wie TikTok und Instagram werden von 19,3% genutzt. Persönliche Empfehlungen durch Freunde spielen für 17,98% eine Rolle.

Diese Verteilung zeigt einen interessanten Spannungsbogen zwischen etablierten Strukturen und neuen Formaten. Obwohl die Generation Z als Digital Natives gilt, vertrauen sie bei der Jobsuche noch mehrheitlich auf bewährte Plattformen. Gleichzeitig gewinnen spezialisierte Apps und soziale Medien kontinuierlich an Bedeutung.

Demografische Besonderheiten

Die Altersverteilung der Studie konzentrierte sich auf zwei Gruppen: Die 18- bis 23-Jährigen stellten 58 Teilnehmende (35 männlich, 23 weiblich), während die 24- bis 29-Jährigen mit 82 Teilnehmenden (45 männlich, 37 weiblich) die Mehrheit bildeten. Diese Verteilung ermöglicht Aussagen sowohl über Studierende und Berufseinsteiger als auch über junge Berufstätige mit ersten Erfahrungen im Arbeitsmarkt.

Altersverteilung nach Geschlecht

AltersgruppeMännlichWeiblichGesamt
18–23 Jahre352358
24–29 Jahre453782

Implikationen für den Arbeitsmarkt

Die Studienergebnisse haben weitreichende Konsequenzen für Unternehmen, Personalverantwortliche und die Gestaltung zukünftiger Arbeitsverhältnisse. Der traditionelle Arbeitsvertrag mit festen Zeiten und einem festen Ort verliert für einen erheblichen Teil der Generation Z an Attraktivität. Unternehmen müssen ihre Angebotsstruktur überdenken und hybride Modelle entwickeln, die sowohl Sicherheit als auch Flexibilität bieten.

Die hohe Akzeptanz projektbasierter Arbeit eröffnet gleichzeitig Chancen für die Plattformökonomie und spezialisierte Vermittlungsdienste. Dienste, die schnellen, unkomplizierten Zugang zu Jobeinsätzen ermöglichen, treffen exakt den Nerv dieser Generation.

Methodische Anmerkungen

Die Erhebung erfolgte als Online-Befragung über die Clickworker-Plattform. Bei einigen Fragen war eine Mehrfachauswahl möglich, was die Prozentangaben entsprechend beeinflusst. Die Stichprobe fokussierte bewusst auf den deutschsprachigen Raum und die Altersgruppe 18 bis 29, um präzise Aussagen über die Arbeitseinstellungen der Generation Z zu ermöglichen.

Conclusione

Die Flex-Work-Studie 2026 zeichnet das Bild einer Generation im Wandel. Der klassische 9-to-5-Job ist nicht mehr das einzige erstrebenswerte Ziel. Stattdessen wünschen sich junge Menschen eine Arbeitswelt, die sich an ihren Lebensstil anpasst und nicht umgekehrt. Unternehmen, die diesen Wandel verstehen und entsprechende Angebote schaffen, werden im Wettbewerb um die besten Talente die Nase vorn haben.

Die Ergebnisse laden dazu ein, das Verhältnis von Arbeit und Leben neu zu denken. Für die Generation Z ist Arbeit kein Selbstzweck, sondern ein Baustein eines selbstbestimmten Lebens, der sich flexibel in das Gesamtbild einfügen soll.

Zusammenfassung der Schlüsselerkenntnisse

ErkenntnisWert
Offenheit für Flex-Work (gesamt)85,11%
Flex-Work als Hauptziel28,37%
Flex-Work als Nebenverdienst56,74%
Würden Flexibilität gegen 20% Gehalt tauschen52,48%
Flexibilität ist unbezahlbar47,52%
Top-Priorität: Gehalt28,80%
Top-Priorität: Flexibilität25,63%
Nutzen klassische Jobportale41,67%
Nutzen Social Media für Jobsuche19,30%

Interesse an der vollständigen Studie?

Download vollständige Studiendetails als PowerPoint

Download vollständige Studiendetails als CSV

AttributWert
StudientitelUmfrage zu Flex-Work
Durchführungjob.rocks AG
Erhebungszeitraum16.01.2026 – 22.01.2026
Teilnehmerzahl141
ZielregionenDeutschland, Österreich, Schweiz
Altersgruppe18–29 Jahre
Durchschnittsalter24 Jahre

Geschlechterverteilung

GeschlechtQuantità
Männlich80
Weiblich60
Divers1
Keine Angabe0

Altersverteilung nach Geschlecht

AltersgruppeMännlichWeiblichGesamt
18–23 Jahre352358
24–29 Jahre453782

Frage 1: Was ist dir bei einem Job im Jahr 2026 am wichtigsten?

Mehrfachauswahl erlaubt, n=316 Antworten, 141 Teilnehmer

AntwortProzent
Hohes Gehalt28,80%
Flexibilität (Wann und wo ich arbeite)25,63%
Sicherheit (Unbefristeter Vertrag)20,89%
Sinnhaftigkeit der Tätigkeit16,14%
Abwechslung (verschiedene Orte/Events)8,54%

Kernaussage: Gehalt und Flexibilität zusammen machen über 54% der Präferenzen aus.

Frage 2: Könntest du dir vorstellen, statt eines festen 9-to-5 Jobs nur noch auf Projekt- oder Eventbasis zu arbeiten?

Einfachauswahl, n=141 Teilnehmer

AntwortProzent
Ja, als Nebenverdienst56,74%
Ja, absolut (das ist mein Ziel)28,37%
Eher nicht, nur im Notfall9,93%
Nein, ich brauche eine feste Routine4,96%

Kernaussage: 85,11% der Gen Z sind offen für projektbasiertes Arbeiten.

Frage 3: Was ist der größte Vorteil von eventbasierten Einsätzen?

Einfachauswahl, n=141 Teilnehmer

AntwortProzent
Schnelles Geld ohne lange Bewerbungsprozesse33,33%
Man kann arbeiten, wann es in den Lifestyle passt29,79%
Man lernt ständig neue Leute und Orte kennen22,70%
Man ist an nichts gebunden14,18%

Kernaussage: Über 63% schätzen primär die finanzielle Unmittelbarkeit und Lifestyle-Kompatibilität.

Frage 4: Würdest du für 20% mehr Gehalt auf deine zeitliche Flexibilität verzichten?

Mehrfachauswahl erlaubt, n=228 Antworten, 141 Teilnehmer

AntwortProzent
Ja, Geld ist wichtiger52,48%
Nein, meine Zeit/Freiheit ist unbezahlbar47,52%

Kernaussage: Fast die Hälfte (47,52%) würde auf 20% mehr Gehalt verzichten, um flexibel zu bleiben.

Frage 5: Wie informierst du dich über neue Job-Einsätze?

Mehrfachauswahl erlaubt, 141 Teilnehmer

InformationskanalProzent
Klassische Jobportale (Stepstone etc.)41,67%
Spezialisierte Apps/Plattformen (wie job.rocks)21,05%
Social Media (TikTok/Instagram)19,30%
Freunde/Empfehlungen17,98%

Kernaussage: Klassische Jobportale dominieren noch, aber über 40% nutzen alternative Kanäle.

Zusammenfassung der Schlüsselerkenntnisse

ErkenntnisWert
Offenheit für Flex-Work (gesamt)85,11%
Flex-Work als Hauptziel28,37%
Flex-Work als Nebenverdienst56,74%
Würden Flexibilität gegen 20% Gehalt tauschen52,48%
Flexibilität ist unbezahlbar47,52%
Top-Priorität: Gehalt28,80%
Top-Priorität: Flexibilität25,63%
Nutzen klassische Jobportale41,67%
Nutzen Social Media für Jobsuche19,30%

Diese Studie wurde von job.rocks durchgeführt.
Methodologie: 141 Teilnehmer, Januar 2026


Tag


Ti potrebbe interessare anche

Entdecke: job.rocks vs. Legacy-Software – Wie eine moderne Bedienung im Gastgewerbe gewinnt

Entdecke: job.rocks vs. Legacy-Software – Wie eine moderne Bedienung im Gastgewerbe gewinnt